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Mehr Tagebuch als Terminkalender

Fragen zum Gestern und Morgen: Auch das ist Coaching

Am Markt der Kalender fällt eine neue Kategorie immer häufiger auf: Undatierte Notizbücher mit vorgedruckten Fragen, mit denen der Besitzer mehr Klarheit über sein Leben erhalten soll.

Das Besondere dieser Bücher: Die meisten sind undatiert und beginnen nicht wie herkömmliche Kalender im Januar oder Juli. Für die Hersteller und den Handel ein ganz klarer Vorteil: Jahreskalender verkaufen sich fast nur im letzten Quartal, und schon im Januar beginnt ein gnadenloser Preisrutsch. Undatierte Bücher bleiben unbegrenzt aktuell und dadurch lange verkaufbar.

Die meisten Coaching-Kalender sind als gebundenes Buch erhältlich, aus der Reihe fallen einige Loseblattordner. Viele Coaching-Kalender bieten nur einen Coaching-Teil, andere enthalten noch einen Kalender, Jahresrückblick oder Monats- und Wochenübersichten.

Die meisten Coaching-Kalender sind auf ein Jahr ausgelegt, sie bieten Platz für 52 oder 53 Wochen und 12 Monate. Andere Modelle sind sechs Wochen oder ein halbes Jahr relevant. Coaching-Kalender sind damit kein Kalender oder Planer, in die man Termine exakt auf den richtigen Zeitpunkt einträgt, eher ein Tagebuch oder zum Journaling.

Wer nicht dazu kommt, jeden Tag und Monat auszufüllen, verlängert die Gültigkeit seines Kalenders. Aber irgendwann sind auch diese Bücher vollgeschrieben. Dann muss ein neues Exemplar her, das benutzte wandert ins Archiv. Damit behält der Besitzer eine wertvolle Erinnerung an alte Zeiten.

Die Coaching-Kalender von Vertellis sind auch in Deutsch erhältlich. Fotos (2): Vertellis

Was bringen diese Bücher wirklich?

In der Werbung versprechen die Coaching-Kalender eine ganze Menge:

  • Deine Ziele werden klarer
  • Du entdeckst deine Persönlichkeit
  • Du änderst Gewohnheiten

Aber ist das wirklich so? Fast die meisten Coaching-Kalender stellen jeden Tag die gleichen Fragen: Es gibt eine Rückschau auf Erlebtes und den Blick in die Zukunft, dazu gehören Projekte, Wünsche oder Dinge, die noch zu erledigen sind.

Das hat oft den Nachteil, dass immer die gleichen Fragen beantwortet werden sollten. Und dass sie wirklich die wichtigsten Fragen für den Besitzer sind, kann niemand versprechen.

Der Käufer darf nicht erwarten, dass die vorgefertigten Fragen genau seiner Situation entsprechen. Dafür ist das Leben zu vielfältig. Für die Kalenderverlage ist es auch sicherer, mit allgemeinen Fragen möglichst viele Leser zu gewinnen. Alles andere würde den wirtschaftlichen Rahmen eines Verlages sprengen.

Weitere Infos: www.vertellis.de

www.einguterplan.de

www.halloklarheit.de

 

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Notizbuch

Tipps zum Notizbuch kaufen

Hier findest du einige Merkmale, nach denen sich Notizbücher unterscheiden. Überlege dir, welche davon wichtig für dich sind.

  • Stiftschlaufe

Ein wichtiges Merkmal ist die Stiftschlaufe am hinteren Umschlag. Wenn dein Notizbuch keine hat, kannst du sie sogar nachkaufen und einkleben. Kostet aber mehrere Euro, was oft in keinem Verhältnis zum Preis des Notizbuchs steht.

  • Layout, Lineatur

Du kriegst Notizpapier in mehren Lineaturen: liniert, kariert, blanko oder punktkariert (dotted). Achte darauf, dass es wirklich nur Hilfslinien sind, also nicht zu stark gedruckt oder in einem dezenten Grauton gehalten.

  • Innendruck

Dein Notizpapier kann gänzlich unbedruckt oder mit Seitenzahlen bedruckt sein, was ganz praktisch für ein eigenes Inhaltsverzeichnis ist. Ein Coaching-Notizbuch ist sogar durchgehend mit Fragen oder Zitaten bedruckt. Der Besitzer soll diese Seiten ausfüllen, um sich über Wünsche, Ziele oder ähnliches klar zu werden.

  • Perforation

Sehr praktisch sind perforierte Notizblätter, die herausgetrennt, weitergegeben oder gescannt werden können. Bei Worknotes sind alle Seiten perforiert, bei Leuchtturm 1917 nur einige im hinteren Teil. Recht verbreitet sind auch abreißbare Ecken, die den Stand des Jahres markieren.

  • Ausstattung

Standard sind ein Gummiband, die Froschtasche am hinteren Umschlag oder ein bis zwei Lesebändchen. Einige Hersteller wie Weekview fügen ihren Kalendern auch noch Sticker und Aufkleber bei, mit denen man Termine oder wichtige Aufgaben markieren kann. Es gibt auch Etiketten zum Aufkleben, um die Archivierung zu erleichtern.

  • Der Preis

Für ein solides Notizbuch solltest du 10 bis 20 Euro ausgeben, abhängig vom Papierformat. Natürlich gibt es viel günstigere Angebote, meistens hergestellt in Fernost und entsprechend sind Optik, Material und Verarbeitung. Bei diesen Produkten siehst du schon auf den ersten Blick, dass sie nichts Besonders sein können. Sehr preisgünstig sind auch Schulhefte in den gängigen Formaten. Aber: Auch die haben schon zahlreichen Autoren und Gründern zu viel Erfolg verholfen. 

Dein Notizbuch: Darauf kommt’s an

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