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Kalender Notizbuch

Gestatten: Hobonichi, Deep Red

Jetzt liegt ein Hobonichi vor mir auf dem Schreibtisch: Der „Deep Red“ im Format „Weeks“, das dritte Format neben DIN A5 und DIN A6. Der Einband fühlt sich etwas rau, aber belastbar an, und der Planer liegt geöffnet nicht flach auf der Unterlage. 

Die Einteilung ist wie in den anderen Planern von Hobonichi: Es beginnt mit zwei Jahresübersichten auf je einer Seite mit winzigen Feldern für den einzelnen Tag. Gefolgt von einer Monatsübersicht mit breitem karierten Rand für weitere Einträge, danach ein Wochenkalender mit sieben Tagen auf der linken Seite und einer karierten Notizseite rechts. Nach 75 nummerierten Notizseiten folgt ein Infoteil auf Japanisch.

Das Tomoe River 52N Papier des Hobonichi ist dünn, aber auch beständig gegenüber einem Füller oder Stabilo-Markierer. Das Papier wiegt 52 g/qm und ist damit noch leichter als die 70 g/qm des Moleskine. Es ist in mehreren Grautönen ganz dezent bedruckt, für die Sonntage im Monatskalender wird ein elegantes Hellrot verwendet. Die Kästchen messen 4×4 mm statt der bei uns gewohnten 5×5 mm.

Im unteren Teil des Wochenkalenders steht ein Spruch oder Zitat – allerdings auf japanisch. Einzelne Modelle des Hobonichi gibt es auch mit englischen Texten, die jedoch gegenüber dem Original gekürzt wurden.

Noch etwas zum Papier: Die Tomoegawa Papierfabrik am Fluss Tomoe wurde 1914 in Shimizu gegründet, heute eine Stadt mit 240.000 Einwohnern. Das Unternehmen aus Tokio produziert Zellstoff, Papier und Pappe und beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter. Die wichtigsten Papiere sind das Tomoe River 52N und das etwas schwerere 68N mit 68 g/qm, das aus dem Zeitungsdruck stammt.

Eine Besonderheit des Hobonichi Techo sind die Cover zu den Planern. Sie sind aus Nylon, Stoff oder Leder und kommen jedes Jahr in vielen Farben und Mustern und von vielen unabhängigen Herstellern. Zu den Covern erhält man sogar ein durchsichtiges oder gemustertes Cover aus PVC. 

Wo erhältlich? 

Du kannst einen Hobonichi Techo über die Homepage des Herstellers kaufen, allerdings nur mit Kreditkarte. Der Planer wird dann aus Japan versandt und kann länger unterwegs sein. Da Japan nicht zur EU gehört, musst du als Käufer deinen Hobonichi selbst verzollen. Dafür sind beim örtlichen Zollamt 19 % Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen.

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon erhältst du deinen Hobonichi ganz schnell und problemlos

Weitere Infos:

www.1101.com

www.luiban.de

https://www.tomoegawa.co.jp/english/corporation/group.html

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