Kategorien
Filofax Smartphone

Einlagen für den Filofax

Es begann mit technischen Datenblättern, die ein Amerikaner für einen Ordner mit sechs Ringen entwickelte. Daraus entstanden der englische Filofax und später die Zeitplaner anderer Anbieter.

Seit jeher haben die Einlagen das Format 95 x 171 mm. Filofax hat das Sortiment zwar um mehrere andere Formate erweitert, darunter A5 oder Compact. Die klassische Papiergröße aber heißt „Personal“ und entspricht keinem der genormten deutschen Formate.

Der Riesenvorteil des Filofax: Man kann alles einheften und rausnehmen, darunter Formulare, Stadtpläne, Datenblätter, Registerkarten nach dem Alphabet und Monat oder Plastikhüllen für Belege und Visitenkarten.

Wer richtig viel Platz in seinem Filofax hatte, kriegte auch ein Etui aus Leder für Euroschecks und Kreditkarten. Es gab sogar Verlage, die sich auf Ratgeber und Literatur zum Einheften in den Filofax spezialisierten. 

Man kann sogar eigene Formulare herstellen. Du benötigst dafür Blanko-Papier und einen Drucker, der dieses Format verarbeiten kann, außerdem einen Locher mit sechs Löchern in der richtigen Anordnung.

Mit Formularen für die unterschiedlichsten Berufe und Hobbies erreichte der Filofax den Gipfel seiner Beliebtheit. Dazu gab es Zubehör zum Einheften, darunter Solarrechner, Schminkspiegel und sogar einen Flachmann. 

Doch das war einmal: Der Filofax hat seine goldenen Zeiten hinter sich und wurde vom Smartphone abgelöst. Aber das gilt auch Kompaktkameras, das Navi im Auto oder die Spielkonsole.

Wer sammelt heute noch die Geburtstage seiner Freunde auf Papier? Völlig überflüssig wurden auch die Formulare für Adressen und Telefonnummern. Diese Daten hat man heute im Smartphone, abrufbar für schnelle Mails und Telefonate.

Das gleiche gilt für die Einlagen für Feiertage, internationale Maßeinheiten oder die Schulferien. Die rufst du in aktuellster Form auf dem Smartphone ab. Und statt des Schminkspiegels nimmt man heute die Selfie-Kamera des Handys.

Trotz allem ist der Filofax nicht am Ende. Er bleibt ein wichtiges Hilfsmittel für berufliche und private Zwecke. Denn er kann noch vieles, was die Elektronik nicht schafft.

Zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.