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Filofax Hersteller

Statt Filofax: Ein „Big Boss Man“ von Chronoplan

Das Angebot an hochwertigen Organisern wird immer dünner. Im Handel ist Filofax am häufigsten anzutreffen, andere Marken sind nur noch online erhältlich. Schauen wir uns einmal dieses Ringbuch von Chronoplan an.

Der Chronoplan Midi (l.)  im Größenvergleich mit einem Filofax Winchester

Größer als ein Filofax

Gestern kam das Paket an. Drinnen ein Chronoplan Terminplaner Midi aus schwarzem Vollrindleder, Bestellnummer 50174. Erster Eindruck: Das Leder fühlt sich angenehm an, die Verarbeitung wirkt solide.

Zur Ausstattung des Chronoplan gehören Einsteckfächer, zwei Stiftschlaufen und ein Druckbleistift der Edelmarke Faber-Castell. Gefüllt ist der Chronoplan mit Notizpapier, zwei Registern, Tageslineal und einem Formularpaket.

Kalenderblätter wurden nicht mitgeliefert – aber wer führt seinen Terminkalender noch auf Papier? Klar: Es gibt eine Alarmfunktion, und wiederkehrende Termine müssen nicht neu eingetragen werden.

Die Ringe haben einen Durchmesser von 25 mm. Sie sind wieder rund, nachdem der D-Ring von Chronoplan nicht wirklich praktisch war. Die aktuellen Ringe sind auch nicht in der Mitte des Organisers angebracht, sondern nach rechts versetzt. Das bedeutet: Dieses Zeitplanbuch ist deutlich größer als ein Filofax, und es passt auch viel mehr rein.

Geöffnet liegt der Chronoplan Midi vollkommen flach auf einer Unterlage auf. Die Ringe passen superpräzise ineinander und lassen das Vertrauen aufkommen, dass sie noch lange halten.

Ein Fazit

Als Filofax auf der Höhe des Erfolges war, wollte ich keine andere Marke kaufen. Aber die Zeiten ändern sich. Denn darauf kommt es an:

  • Qualität des Materials
  • Verarbeitung
  • Zuverlässigkeit der Ringmechanik

Ich besitze jetzt vier Zeitplaner von Chronoplan, und ich finde, der ist die bessere Wahl als das Original.

Zum Hersteller

Das Zeitplansystem Chronoplan entstand 1991 bei Zweckform aus Oberbayern. 1946 gegründet, begann Zweckform mit Formularbüchern und erfand 1954 den Quittungsblock, von dem noch heute Millionen verkauft werden. 

Nach dem Erfolg in Deutschland begannen die weltweiten Geschäfte. Seit 1987 vertreibt Zweckform auch die Post-It Haftnotizen von 3M. Anfang 1999 ging Zweckform in dem US-Konzern Avery Dennison auf. Der wiederum wurde von Stan Avery gegründet, der 1935 in New York die Selbstklebe-Etiketten erfand. 

2013 wurde die Sparte der Avery Büroprodukte an die kanadische CCL Industries aus Toronto verkauft, die mit über 21.000 Mitarbeitern einen Weltumsatz von über 3,5 Milliarden Euro erzielt.

Weitere Infos: www.avery-zweckform.com

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