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Coaching Kalender Kreatives Schreiben

Mehr Tagebuch als Terminkalender

Fragen zum Gestern und Morgen: Auch das ist Coaching

Am Markt der Kalender fällt eine neue Kategorie immer häufiger auf: Undatierte Notizbücher mit vorgedruckten Fragen, mit denen der Besitzer mehr Klarheit über sein Leben erhalten soll.

Das Besondere dieser Bücher: Die meisten sind undatiert und beginnen nicht wie herkömmliche Kalender im Januar oder Juli. Für die Hersteller und den Handel ein ganz klarer Vorteil: Jahreskalender verkaufen sich fast nur im letzten Quartal, und schon im Januar beginnt ein gnadenloser Preisrutsch. Undatierte Bücher bleiben unbegrenzt aktuell und dadurch lange verkaufbar.

Die meisten Coaching-Kalender sind als gebundenes Buch erhältlich, aus der Reihe fallen einige Loseblattordner. Viele Coaching-Kalender bieten nur einen Coaching-Teil, andere enthalten noch einen Kalender, Jahresrückblick oder Monats- und Wochenübersichten.

Die meisten Coaching-Kalender sind auf ein Jahr ausgelegt, sie bieten Platz für 52 oder 53 Wochen und 12 Monate. Andere Modelle sind sechs Wochen oder ein halbes Jahr relevant. Coaching-Kalender sind damit kein Kalender oder Planer, in die man Termine exakt auf den richtigen Zeitpunkt einträgt, eher ein Tagebuch oder zum Journaling.

Wer nicht dazu kommt, jeden Tag und Monat auszufüllen, verlängert die Gültigkeit seines Kalenders. Aber irgendwann sind auch diese Bücher vollgeschrieben. Dann muss ein neues Exemplar her, das benutzte wandert ins Archiv. Damit behält der Besitzer eine wertvolle Erinnerung an alte Zeiten.

Die Coaching-Kalender von Vertellis sind auch in Deutsch erhältlich. Fotos (2): Vertellis

Was bringen diese Bücher wirklich?

In der Werbung versprechen die Coaching-Kalender eine ganze Menge:

  • Deine Ziele werden klarer
  • Du entdeckst deine Persönlichkeit
  • Du änderst Gewohnheiten

Aber ist das wirklich so? Fast die meisten Coaching-Kalender stellen jeden Tag die gleichen Fragen: Es gibt eine Rückschau auf Erlebtes und den Blick in die Zukunft, dazu gehören Projekte, Wünsche oder Dinge, die noch zu erledigen sind.

Das hat oft den Nachteil, dass immer die gleichen Fragen beantwortet werden sollten. Und dass sie wirklich die wichtigsten Fragen für den Besitzer sind, kann niemand versprechen.

Der Käufer darf nicht erwarten, dass die vorgefertigten Fragen genau seiner Situation entsprechen. Dafür ist das Leben zu vielfältig. Für die Kalenderverlage ist es auch sicherer, mit allgemeinen Fragen möglichst viele Leser zu gewinnen. Alles andere würde den wirtschaftlichen Rahmen eines Verlages sprengen.

Weitere Infos: www.vertellis.de

www.einguterplan.de

www.halloklarheit.de

 

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Coaching Kalender Kreatives Schreiben

Simplify: Es geht auch einfach

Foto (1): VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Wer sich für Zeit-Management und kreatives Schreiben interessiert, stößt immer wieder auf Werner Tiki Küstenmacher. Er ist Autor des 2001 erschienenen Buches „Simplify your Life“, das in über 40 Ländern erschien und eine Weltauflage von über 4 Millionen erreichte. Küstenmacher ist seit 2008 auch Mitherausgeber der Monatshefte „simplify your life“ im Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn.

Von Werner Tiki Küstenmacher gibt’s auch das „Mein Simplify-Lebensbuch“. Wie ein Bullet-Journal ist das Simplify-Lebensbuch kein Tagebuch und kein Kalender, vielmehr bietet es undatierte Wochen- und Monatsübersichten für ein Jahr.

Im Mittelpunkt steht die Woche auf einer Doppelseite: Links die Pläne, Wünsche und Ziele, also ein Blick in die Zukunft. Rechts werden die realen Erfahrungen aufgeschrieben und verarbeitet. Ähnlich hat jeder Monat eine undatierte Doppelseite. Wochen und Monate sind nicht vorgedruckt. Man kann beliebig beginnen, also nicht mit dem Januar oder Juli wie in einem datierten Kalender, oder auch eine Woche oder Monat einmal auslassen

Der undatierte Aufbau hat den Vorteil, dass man auch nicht jeden Tag schreiben muss. Statt dessen nimmt man das Buch zur Hand, wenn Zeit zum Nachdenken ist oder wenn man unbedingt etwas festhalten möchte.

Das Lebensbuch und die Monatshefte „simplify your life“ erscheinen im Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. 1975 gegründet, hat der Verlag heute über 400 Mitarbeiter und zählt mit über 300 Informationsdiensten und elektronischen Produkten zu den größten Fachverlagen in Deutschland.

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Verlag für sein Vertriebsmodell mehrfach kritisiert wurde. So erhält der Kunde zuerst kostengünstige oder gar kostenlose Publikationen, die dann zu teuren Abos führen.

Das Simplify-Lebensbuch bildet keine Ausnahme: Es ist kostenlos erhältlich, dazu kommt eine kostenlose Ausgabe des gedruckten Beratungsbriefs „simplify your life“ gratis zum Testen. Danach erhält man monatlich eine kostenpflichtige Ausgabe von „simplify your life“ (plus 6 Spezialausgaben im Jahr) per Post. Wer keine weiteren Ausgaben wünscht, kann den Bezug jederzeit stoppen. Im Simplify-Shop ist aber auch eine Ausgabe des Lebensbuches für 17,95 Euro erhältlich, die den Bezug der Monatshefte nicht einschließt.

Weitere Infos: https://www.simplify.de

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Kalender Notizbuch

Gestatten: Hobonichi, Deep Red

Jetzt liegt ein Hobonichi vor mir auf dem Schreibtisch: Der „Deep Red“ im Format „Weeks“, das dritte Format neben DIN A5 und DIN A6. Der Einband fühlt sich etwas rau, aber belastbar an, und der Planer liegt geöffnet nicht flach auf der Unterlage. 

Die Einteilung ist wie in den anderen Planern von Hobonichi: Es beginnt mit zwei Jahresübersichten auf je einer Seite mit winzigen Feldern für den einzelnen Tag. Gefolgt von einer Monatsübersicht mit breitem karierten Rand für weitere Einträge, danach ein Wochenkalender mit sieben Tagen auf der linken Seite und einer karierten Notizseite rechts. Nach 75 nummerierten Notizseiten folgt ein Infoteil auf Japanisch.

Das Tomoe River 52N Papier des Hobonichi ist dünn, aber auch beständig gegenüber einem Füller oder Stabilo-Markierer. Das Papier wiegt 52 g/qm und ist damit noch leichter als die 70 g/qm des Moleskine. Es ist in mehreren Grautönen ganz dezent bedruckt, für die Sonntage im Monatskalender wird ein elegantes Hellrot verwendet. Die Kästchen messen 4×4 mm statt der bei uns gewohnten 5×5 mm.

Im unteren Teil des Wochenkalenders steht ein Spruch oder Zitat – allerdings auf japanisch. Einzelne Modelle des Hobonichi gibt es auch mit englischen Texten, die jedoch gegenüber dem Original gekürzt wurden.

Noch etwas zum Papier: Die Tomoegawa Papierfabrik am Fluss Tomoe wurde 1914 in Shimizu gegründet, heute eine Stadt mit 240.000 Einwohnern. Das Unternehmen aus Tokio produziert Zellstoff, Papier und Pappe und beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter. Die wichtigsten Papiere sind das Tomoe River 52N und das etwas schwerere 68N mit 68 g/qm, das aus dem Zeitungsdruck stammt.

Eine Besonderheit des Hobonichi Techo sind die Cover zu den Planern. Sie sind aus Nylon, Stoff oder Leder und kommen jedes Jahr in vielen Farben und Mustern und von vielen unabhängigen Herstellern. Zu den Covern erhält man sogar ein durchsichtiges oder gemustertes Cover aus PVC. 

Wo erhältlich? 

Du kannst einen Hobonichi Techo über die Homepage des Herstellers kaufen, allerdings nur mit Kreditkarte. Der Planer wird dann aus Japan versandt und kann länger unterwegs sein. Da Japan nicht zur EU gehört, musst du als Käufer deinen Hobonichi selbst verzollen. Dafür sind beim örtlichen Zollamt 19 % Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen.

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon erhältst du deinen Hobonichi ganz schnell und problemlos

Weitere Infos:

www.1101.com

www.luiban.de

https://www.tomoegawa.co.jp/english/corporation/group.html

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Kalender Notizbuch

Ein Fotobuch als Terminkalender

Auch ein Fotobuch eignet sich als Terminkalender, es bietet sogar einige Vorteile. Das wollte ich ausprobieren und bastelte mit einer Fotobuch-App mein ganz eigenes Exemplar mit 28 Fotos.

Nach fünf Werktagen durfte ich den Terminkalender in meinem Drogeriemarkt abholen: Ein nagelneues Fotobuch im A5-Hochformat von 15 x 21 cm, mit Doppelringbindung und insgesamt 128 Seiten.

Neben dem Wochenkalender gibt es Infos über Schulferien und Feiertage (obwohl die heute kein Mensch mehr mit dem Kalender sucht), Seiten für Adressen und Notizen. Das Cover und 14 Seiten sind beidseitig mit Fotos bedruckt. Der Einband mit zwei transparenten Deckeln wirkt so robust, dass es der Kalender im Rucksack, der Handtasche oder dem Aktenkoffer bestimmt lange aushält.

Die Vorteile des Fotokalenders

  • Startmonat frei wählbar
  • Liegt geöffnet flach auf
  • Liegt in A5 oder A4 auf dem Tisch
  • Mit vielen Lieblingsfotos

Das Fotobuch entstand bei Cewe, dem größten Fotolabor in Europa, und zwar im Digitaldruck, der sich optimal für eine Auflage von einem Exemplar eignet. Laut Cewe hat das Papier eine Stärke von 250 g/m² und eine seidenmatte Oberfläche. Dagegen ist das Papier im Moleskine mit 70 g/m² oder gar im Hobonichi mit 52 g/m² sagenhaft dünn.

Eine Woche ist auf zwei Seiten untergebracht, jede zeigt Jahr, Monat, Tag, Wochentag und rechts unten eine Monatsübersicht, wegen der Samstag und Sonntag zu einem einzigen Feld zusammengezogen sind.

Herkömmliche Kalender beginnen im Januar oder Juli, das Fotobuch kann man mit einem beliebigen Anfangsmonat bestellen. Dafür bleibt der Preis das ganze Jahr stabil, während die Jahreskalender bereits im ersten Quartal oft stark reduziert sind.

Im Vergleich zu Terminkalendern, die auch um die 20 Euro angeboten werden, ist die Ausstattung im Fotobuch aber sparsam: Es gibt keinen Stifthalter, keine Froschtasche, kein Lesebändchen und kein Gummiband. Das lässt sich aber verschmerzen, denn zur Not kann man diese Features auch in Eigenarbeit nachrüsten.

Zur Doppelringbindung: Die Hersteller von Notizbuch und Kalender sind stolz, wenn ihre Bücher vollkommen flach auf einer Oberfläche liegen. Bei einer Doppelringbindung ist das kein Problem, man kann das Buch sogar so hinlegen, dass nur die Hälfte einer Woche im Format A5 auf dem Schreibtisch liegt. 

Aber wie kriegt man dieses Fotobuch? Cewe Fotowelt ist eine kostenlose App mit einem Editor zur Gestaltung der Buchseiten. Zuerst hat man eine Auswahl an Kalendern und Jahresplanern für den Schreibtisch, die Aktentasche oder die Wand. Die App bietet viele Designs und Vorlagen zur Gestaltung der Kalenderseiten. Man kann sich das Fotobuch zusenden lassen oder einem Drogeriemarkt abholen und dort an der Kasse bezahlen.

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Dieser Beitrag enthält Werbung für das Fotobuch von Cewe. Durch das Anklicken der Links entstehen dir keine Kosten

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Kalender Notizbuch

Hobonichi Techo – Absoluter Kult aus Japan

Der Hobonichi Techo – ein absoluter Bestseller aus Japan

Was diesen Planer so interessant macht: In Japan ist der Hobonichi Techo endlos begehrt. Zweimal jährlich, im Februar und September, erscheint eine neue Kollektion, und dann beginnt ein riesiger Ansturm auf das Notizbuch, die Hüllen und das Zubehör.

Für den Hobonichi Techo gibt es jede Menge Hüllen und Zubehör

Das japanische Schriftzeichen für „Techo“ bedeutet „Planer“. Ganz einfach. Inzwischen hat Hobonichi mehrere unterschiedliche Planer im Programm, doch sie haben viel gemeinsam:

Ganz, ganz dünnes „Tomoe River“-Papier mit 52 g/qm, laut Hersteller auch mit Füller und Markierer zu beschriften. Eine Bindung, damit der Hobonichi immer flach auf einer Oberfläche liegt. Innen in Anthrazit und Rot bedruckt, gerundete Ecken und sogar eine Seriennummer. Für alle Planer gibt es eine reiche Auswahl an Hüllen und Zubehör, sowohl von Hobonichi selbst als auch von anderen Anbietern.

Die Modelle des Hobonichi Techo

  • Hobonichi Techo Original

Der ursprüngliche Hobonichi Techo im kompakten A6-Format -seit seiner Einführung im Jahr 2002. Jeder Tag hat eine Seite auf Millimeterpapier, die Tageszitate sind in Japanisch. 

  • Hobonichi Techo Planner

Wie das Original hat auch der Hobonichi Techo Planner eine A6-Seite pro Tag – aber in englischer Sprache. Der ursprüngliche Inhalt wurde stark reduziert und vereinfacht, damit man das Notizbuch in möglichst vielen anderen Ländern nutzen kann.

  • Hobonichi Techo Day-Free

Der Hobonichi Techo Day-Free ist ein Monatskalender mit einem Notizbuch auf Millimeterpapier. Gedacht für Benutzer, die nicht täglich etwas aufschreiben, sodass keine leeren Seiten im Notizuch entstehen. Der Day-Free ist in A6 (Original) oder A5 (Cousin) erhältlich. Auf jeder Seite gibt’s Zitate in Japanisch, dazu ein Daumenkino unten rechts

  • Hobonichi Techo Weeks

Hebt sich durch das schlanke Format einer Brieftasche von den übrigen Planern ab. Layout mit einem Wochenkalender links und Millimeterpapier rechts. Obwohl dieser Hobonichi auf den ersten Blick recht schmal wirkt, enthält er noch 71 freie Seiten für Notizen. Obwohl für den Weeks zusätzliche Hüllen angeboten werden, kommt man auch gut ohne sie aus.

  • Hobonichi 5-Year Techo

Der 5-Jahres-Techo hat 5 Spalten für jeden Tag in fünf Jahren. Das Buch ist als „Hobonichi 5-Year Techo“  in A6 und als „Large Hobonichi 5-Year Techo“ in A5 erhältlich.

Hobonichi Techo -bunt und vielseitig. Fotos (3): Hobonichi

Die Bezugsquellen

Aber wo kriegt man den begehrten Hobonichi Techo? Als Japaner könntest du die Tobichi Shops in Tokyo und Kyoto besuchen oder das Hobonichi CultureN in Shibuya PARCO nahe der Stadt Kawasaki. Dort erhältst du mit deinem Planer sogar ein kostenloses Geschenk, vielleicht einen Stift oder Lesezeichen.

Online bestellen kannst du beim Hobonichi Techo Official Store. Dort solltest du jedoch hohe Versandkosten einplanen, außerdem musst du alle Sendungen selbst verzollen.

In deutschen Geschäften ist der Hobonichi nur schwer zu kriegen. Auf der Homepage listet Hobonichi nur eine Bezugsquelle in Berlin auf: https://www.luiban.com

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon kannst du einen Hobonichi ganz schnell und problemlos bestellen

 

Weitere Infos: 

http://hobonichiplanner.com

https://www.1101.com/store/techo/en/

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Digital Kalender Notizbuch

Notizbuch oder digital?

„Ein Zeitplanbuch, so etwas Altmodisches! Gibt es diese Dinger überhaupt noch?“ So ein Satz ist sehr gut denkbar. Und: „Ich habe ein Smartphone. Damit erledige ich alles!“

Völlig richtig: Dein Smartphone speichert Telefonnummern, Mail-Adressen und Termine. Dazu kommt das endlose Angebot an Apps, mit denen das Handy immer mehr Aufgaben erledigen kann. Und natürlich die Kameras, die technisch immer besser werden.

Im Datenverbund mit dem PC oder Notebook werden die Handy-Inhalte synchronisiert. Dadurch hat man auf dem Mobilgerät seine Dateien und Arbeit vom Schreibtisch immer mit dabei. Umgekehrt wäre es eine ziemliche Fummelei, mit der kleinen Tastatur des Handys längere Texte einzutragen.

Aber: Wer unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet fotografiert, hat seine Bilder bereits auf dem Notebook und PC, sobald er es auf dem Schreibtisch wieder anschaltet. Zumindest in der Systemwelt von Apple, wo die Daten der Anwender in der iCloud gesichert sind. 

Dass die iCloud von Apple alles über ein Rechenzentrum in den USA speichert, könnte die Datenschützer so richtig aufregen. Nur: Was du als privater User an Fotos oder E-Mails besitzt, interessiert keinen Geheimdienst der Welt. Für Großunternehmen, Behörden oder Kriminelle aber gilt: Wer brisante Datenbestände besitzt, weiß das vorher und kann geeignete Vorkehrungen treffen.

Aber wozu noch ein Zeitplanbuch? Auf keinen Fall, um den Kalender doppelt zu führen. Denn diese Mühe führt zu nichts. Aber: Wer Notizen schriftlich festhält, statt sie ins Handy einzutippen, erinnert sich besser an das Geschriebene. „Denken mit der Hand“, so bringt es der Notizbuchhersteller Leuchtturm auf den Punkt.

Was du in ein Smartphone oder Notebook eintippst, lässt sich viel schwerer wiederfinden als Notizen in einem Zeitplanbuch, das du einfach durchblättern kannst – oder einzelne Seiten einem Stabilo oder Lineal markierst.

Sehr häufig hört man auch das Wort „Haptik“, also die Lehre vom Tasten, wie es der Duden erläutert. Es ist schon ein besonderes Gefühl, ein Buch statt eines Readers oder eine Zeitung statt eines Online-Artikels zu lesen. 

Das Schreiben mit einem Stift auf Papier gibt ein sinnliches Gefühl, da es glatt, rau, zerknittert oder stark gemasert sein kann. Aber auch, was dabei rauskommt, ist interessant: „Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben,“ wie der englische Autor Oscar Wilde zitiert wird.

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Hersteller Kalender

weekview: Ein saisonales Geschäft

weekview – Breit aufgestellt mit Lösungen zum Zeit-Management. Fotos (3): weekview

Die Initialzündung für weekview kam 2010: Nikolaus Obersteiner, Gründer und Inhaber des Unternehmens aus München, stolpert in einer Vortragsreihe über die Frage: „Woher kommt die 7-Tage-Woche?“

Nikolaus Obersteiner, Gründer und Inhaber von weekview

Obersteiner hatte lange im Projekt-Management gearbeitet und war auch privat auf der Suche nach einem funktionierenden Zeitmanagement-System. Er erinnert sich: „Sofort ahnte ich etwas von der Genialität, die hinter diesen sieben Tagen, aufgeteilt in sechs Arbeitstage und einen Ruhetag, verborgen liegt.“

Das Ergebnis sind die heutigen Zeitplaner, die durchgängig einem wochenorientierten Kalendersystem folgen. Obersteiner: „Die 7-Tage-Woche steht im Zentrum unseres Konzeptes, wie es auch unser Firmenname zum Ausdruck bringt. In der Wichtigkeit folgen das Quartal und das Jahr, sodann die Jahrwoche, die sich über 7 Jahre erstreckt.“

Das Sortiment von weekview:

  • Buchkalender
  • Wandplaner
  • Planungs-Tools für Firmen und das Privatleben
  • Einlagen für Zeitplanbücher
  • Digitale Lösungen zum Zeit-Management
Auch Wandkalender gehören zum Sortiment von weekview

Auslastung sinnvoll verteilen

Doch Kalender sind ein saisonales Produkt. Im vierten Quartal, zur Jahreswende hin, verkaufen sie sich wie wild – danach und davor läuft’s ruhiger.

Dass die Branche der Zeitplaner ein herausforderndes Geschäft ist, bestätigt auch Nikolaus Obersteiner. Darauf reagiert weekview so: „Wir versuchen, diese Lücke durch Midyear- und zeitunabhängige Produkte auszufüllen“. Das erklärt auch die vielen Kalender anderer Hersteller, die im April oder Juli neu erscheinen, um das akademische oder Schuljahr optimal abzudecken.

Zwischen Februar bis August bietet weekview auch die eigene Fertigung und Logistik als Dienstleistung an. Zur kompletten Abwicklung des Warenversands steht eine Folienpackmaschine mit Schrumpftunnel zur Verfügung, geeignet für Bücher, Spiele oder Kleinteile bis zum Format DIN-A4.

Weitere Infos: weekview.de

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Hersteller Kalender Notizbuch

Wie Moleskine ein Bestseller wurde

Hier gibt’s den Moleskine in einer riesigen Auswahl!


Das Notizbuch von Moleskine kennt jeder. Es gibt sich betont klassisch, mit dem beschichteten Karton, der Falttasche am Buchende und dem genähten Buchrücken, damit das Notizbuch beim Aufschlagen flach aufliegt. 

Und immer wieder der Hinweis, wer so ein Notizbuch schon benutzt haben soll, darunter Hemingway und Picasso. In der Tat: Das Vorbild des Moleskine waren französische Notizbücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wie sie Künstler und Schriftsteller gerne kauften. 

Doch die Nachfrage ging zurück, in den 1980ern war der Markt für Notizbücher ganz unten. Vielleicht lag es an den elektronischen Zeitplanern, deren Siegeszug zu dieser Zeit begann.1997 erkannte der kleine Verlag Modo&Modo aus Mailand diese Marktlücke, ließ den Begriff Moleskine schützen und nahm die Produktion der Notizbücher wieder auf.

Durchstarten mit einem Klassiker

Und der Erfolg war riesig! Modo&Modo konnte bis 2006 die Nachfrage kaum noch abdecken. Einfach jeder wollte so ein Notizbuch von Moleskine besitzen. Die Dinger waren ja einfach geil.

Wie jedes Massenprodukt, muss auch Moleskine einige Kritik einstecken. Dass die Papierstärke nur 70 g/qm beträgt, wird oft als Mangel angesehen, zumal andere Hersteller auf 80 g/qm oder mehr setzen. Andere vermissen perforierte Seiten zum schnellen Heraustrennen oder einen serienmäßigen Stifthalter.

Statt aus eigener Kraft zu wachsen, wurde die Expansion mit Fremdkapital finanziert und die Eigentümer mehrmals gewechselt. 2013 ging Moleskine an die italienische Börse. Ende 2016 wurde die Marke von dem belgischen Unternehmen D’Leteren gekauft und von der Börse zurückgezogen. 

Pläne für die Zukunft

Heute beschäftigt Moleskine über 500 Mitarbeiter und produziert auch Taschen, Stifte, Etuis und Lesepulte, entworfen von italienischen Designern, aber in Fernost und der Türkei produziert.

Zusammen mit einem italienischen Partner startete Moleskine 2017 ein Programm für Start-ups, die Projektvorschläge für das Notizbuch einreichen sollten. 2019 gewann die Moleskine Flow App den Apple Design-Preis für exzellentes Design und Innovation. 

Die App ermöglicht digitale Zeichnungen und Notizen wie mit mehreren Papiersorten, Farbstiften und Maltechniken. Die Flow App kann kostenlos geladen werden, allerdings gibt es den Zugriff auf alle Funktionen nur gegen Bezahlung.

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Filofax Kalender Notizbuch

Womit kriegst du deine Zeit in den Griff?

Ganz aktuelle Planer und Kalender findest du hier!


Termine, Aufgaben und Kontakte überblicken: Das alles geht mit dem Tablet oder Smartphone, aber auch auf Papier. Hier einige Anregungen.

  • Das klassische Notizbuch

Kriegt man an jeder Ecke, die gängigen Formate sind A5 und A6. Mit einem Notizbuch sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es eignet sich als Tagebuch oder Skizzenbuch, aber auch als Bullet Journal oder zum Journaling.

Ein Nachteil: Sobald Einträge erledigt, vergangen oder durchgestrichen sind, wird dein Notizbuch unübersichtlich. Oder du hältst die ersten Seiten für ein Inhaltsverzeichnis frei.

Führende Anbieter sind Moleskine, Leuchtturm oder Brunnen

  • Das Coaching-Notizbuch

Wie ein herkömmliches Notizbuch, nur mit nummerierten Seiten, Formularen und Kalendern. Einige haben feste Rubriken, in die du täglich etwas über dich selbst schreibst. Mehrere Anbieter behaupten, dass du damit dein Leben besser bewältigst. Einige dieser Notizbücher haben eine eigene ISBN-Nummer, damit sie auch über Buchhandlungen oder Versender bezogen werden können.

  • Die Jahreskalender

Erhältlich in A4 und größer für die Wand, in A5 für den Schreibtisch oder A6 für die Tasche. Du kriegst sie supergünstig im Euro-Shop oder als Luxusmodell mit Leder und Goldschnitt. 

Viele Kalender haben noch Infoseiten über Autokennzeichen, Schulferien oder Maßeinheiten, obwohl das heute kaum noch jemand im Kalender nachschlägt. 

Was uns als neu aufgefallen ist: Im Trend ist die Einteilung der Woche auf zwei Seiten mit einem Kalender links und einer Seite für Notizen rechts.

  • Kalendersysteme

Das sind Notizbuchhüllen aus Leder oder ausgefallenem Material, sie nehmen mehrere Notizbücher auf und werden durch Klammern oder ein Gummiband zusammengehalten.

Zu den Anbietern gehören Paper Republic, Roter Faden oder Eisvogel.

Aber Vorsicht: Achte darauf, dass die Booklets ein gängiges Format haben, sonst bindest du dich alternativlos an einen Anbieter.

  • Das Zeitplanbuch

In den 80ern erreichte die Zeitplanung mit dem Filofax ihren Höhepunkt. Das sind Ringordner aus Leder oder Kunststoff, gefüllt mit Kalender, Notizpapier und allem möglichen Zubehör. Heute haben diese Zeitplaner ihre beste Zeit hinter sich, doch noch immer viele Anhänger. 

Bei den Einlagen besonders beliebt ist das Format Personal des Filofax, es misst 95 x 171 mm. Der Vorteil: Die Einlagen für Kalender, Listen oder Blankoseiten lassen sich beliebig kombinieren, archivieren oder wegwerfen. So kannst du zum Jahreswechsel den Kalender des Vorjahres komplett rausnehmen und ersetzen, während die Notizen im Zeitplaner bleiben. Flexibler geht’s kaum.

Zu den Anbietern gehören Filofax, Chronoplan oder Time/system

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Kalender Notizbuch

Turbulentes Jahresende

Für viele Kunden endete das Jahr 2020 in einem Chaos: Wer Notizbücher und Kalender für 2021 nicht im Fachhandel, sondern online kaufen wollte, erlebte mehrere Überraschungen.

  • Ein guter Plan 2021″ ist ausverkauft, erhältlich nur noch als zeitlose Version. Der Anbieter schließt aus, dass noch eine Auflage für 2021 nachgedruckt wird
  • Ständig Server-Ausfälle bei einem Anbieter von wirklich feinen Notizbüchern. Sehr schade, denn in diesen Tagen hätte man gute Geschäfte gemacht
  • Ein Wiener Anbieter von Notizbuchhüllen aus Leder bot sein gängigstes Produkt im Advent für die Hälfte des regulären Preises an

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