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Coaching Kreatives Schreiben

Ein Ideen-Buch für die Seele

Annette Haslböck hat „Oh Happy Notes“ entwickelt. Fotos (2): Privat

In München trafen wir eine Unternehmerin, die sich dem persönlichen Wachstum ihrer Kunden und Freunde verschrieben hat. Annette Haslböck führt ein eigenes Cafe und verlegt ein Buch, das dich zu dem Leben führen soll, von dem du träumst.

Das „Oh Happy Café“ von Annette Haslböck liegt im Münchner Stadtteil Sendling-Westpark. Zur persönlichen Inspiration dient das Cafe auch als Buchhandlung und Ort für Vorträge und Workshops. Das Cafe ist aber auch die Heimat des „Oh Happy Notes“, ein von Annette Haslböck entwickeltes Planungs- und Reflexions-Buch.

„Das „Oh Happy Notes“ soll kein reiner Kalender sein, sondern eine Coaching-Hilfe zur inneren Reflexion“. erläutert die Verlegerin. Die Zielgruppe ist vorwiegend weiblich und zwischen 25 und 40 Jahre alt. Es sind Frauen, die nach einem Planer suchen, der sie begleitet und sie beim persönlichen Wachstum inspiriert.

„Oh Happy Notes“ ist ein Planungs- und Ideenbuch

Das Buch besteht aus dem Cover in unterschiedlichen Designs und dem Innenleben aus mehreren Bundles, jedes zu einem Lebensbereich. Darunter:

  • Gesundheit
  • Beruf
  • Finanzen
  • Liebe
  • Familie
  • Freizeit

Jedes Bundle ist auf 6 Wochen ausgelegt, es besteht aus 

  • Zitat
  • Wochenübersicht
  • Wochenfokus
  • Terminkalender für die Woche
  • Wochenrückblick

Die Bundles bieten Platz für die täglichen Aufgaben, Notizen und einen „Habit Tracker“ für mehr Disziplin im Leben. Sehr praktisch: Die Bundles sind kein herkömmlicher Kalender, da der Besitzer den Monat und das Datum selbst einträgt.

Das „Oh Happy Cafe“ in Sendling-Westpark in München

Nach einem halben Jahr kann sich der Anwender entscheiden, in welchem Bereich neuer Handlungsbedarf besteht –  und die entsprechenden Bundles nachkaufen. Dadurch ist „Oh Happy Notes“ kein Jahresplaner, sondern ein Buch, das sich zusammen mit dem Besitzer weiterentwickelt. 

Das Buch kann man über die Homepage und im Café in München kaufen, demnächst auch in weiteren Läden. In Vorbereitung sind auch neue Cover-Formate und weitere Bundles, von schlichten Ideenseiten bis hin zu neuen Kalenderteilen.

Alles getreu der Devise von Annette Haslböck: „Die Arbeit, die sich am meisten auszahlt, ist die Arbeit an sich selbst

Weitere Infos: 

https://ohhappynotes.de

https://www.ohhappycafe.de

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Digital

Wer kennt den Apple Newton noch?

Der Apple Newton war seiner Zeit weit voraus. Foto (1): Apple

PIM und PDA – das sind fast vergessene Abkürzungen für einen Personal Information Manager und Personal Digital Assistant. Sie gingen aus den programmierbaren Taschenrechnern hervor und eigneten sich zur Verwaltung von Kalender, Adressen und Aufgaben, bis sie vom Smartphone und Tablet verdrängt wurden.

Ebenso in Vergessenheit gerieten innovative Hersteller wie Palm, US Robotics oder Sharp. Nur einer der ganz frühen Hersteller ist heute noch groß im Geschäft mit Smartphones, Tablets und Computern: Apple aus dem kalifornischen Cupertino. 

Der Apple Newton war ein früher PDA, erhältlich von 1993 bis 1998, den Anfangsjahren des Internet für alle. Und aus der Zeit von Apple-CEO John Sculley, der den Firmengründer Steve Jobs 1985 vor die Tür gesetzt hatte.

Der Newton war etwas kleiner als ein A5-Blatt und 400 g schwer. Über einen Touchscreen sollten Zeichen und Worte erkannt werden, was mit dem schwachen Prozessor aber nur unzureichend funktionierte.

Der Bildschirm war nicht bunt, sondern zeigte nur 16 Graustufen. Der Arbeitsspeicher hatte 4 MByte und 8 MByte beim letzten Modell – für heutige Maßstäbe unglaublich wenig, für damalige Verhältnisse aber recht ordentlich.

Die Geräte von damals wurden nach der Zahl ihrer Schnittstellen beurteilt. Der Newton hatte

  • einen Stromanschluss, um die Akkus zu laden
  • eine Schnittstelle zum Apple Macintosh und
  • einen Kartenschacht. Das war’s.

Dass der Newton seiner Zeit voraus war, bedeutete:

  • Der Prozessor war ständig überfordert
  • Die Laufzeit des Akku war zu kurz
  • Eine Infrastruktur zum mobilen Datenaustausch war kaum vorhanden

Schon bei der Einführung war der Preis sehr hoch, und das Betriebssystem lief anfangs nur auf Englisch. So wirklich konnte Apple diese Kinderkrankheiten nie beheben, auch nicht 1997 mit dem Apple eMate für amerikanische Schulen. Im Gegensatz zum Newton hatte der eMate eine eingebaute Tastatur und den Formfaktor eines kleinen Laptop.

Nach seiner Wiederkehr als CEO bei Apple stellte Steve Jobs 1998 die Produktion des Newton sofort ein. Angeblich hatte er ihn nie gemocht. Was aber nicht bedeutet, dass Jobs keine kleinen Geräte mochte. So stellte er 2007 das iPhone und 2010 das iPad vor, beides Bestseller, die ein Notebook fast ersetzen können.

 

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Filofax

Philofaxy – eine weltweite Community

Steve Morton ist „Mister Philofaxy“. Foto (1): privat

Rund um den Filofax hat sich eine weltweite Community gebildet – die sich über das Internet kennt, diskutiert und sogar persönlich trifft. Eine der beliebtesten Plattformen stammt aus England – oder aus Frankreich, da der Mastermind der Website dort lebt.

Philofaxy Jetzt willst du wissen, ob auch du etwas von philofaxy.com hast. 

  • Pro Jahr erscheinen hunderte von Blog-Beiträgen, regelmäßige Rubriken heißen „Web Finds“, „Free for all Friday“ und „Silent Sunday“.
  • Du findest die Links zu den aktuellsten Beiträgen über den Filofax aus aller Welt, geordnet nach Text- und Video-Beiträgen.
  • Hier gibt’s fast alle Filofax-Kataloge der letzten Jahrzehnte, gescannt und Seite für Seite abrufbar. Die ersten Unterlagen sind von 1918.
  • Für die Mitglieder gab es schon persönliche Treffen mit Round Tables zum Kennenlernen und Austausch.
  • Im „Ad Spot“ kannst du Filofax-Ringbücher, Einlagen und Zubehör verkaufen oder kaufen.
  • Hier bist du richtig, wenn du kostenlose Vorlagen für die Einlagen in deinen Filofax suchst, und zwar in allen Formaten und auch schon für die kommenden Jahre.

Eine ganze Menge, oder?

Hinter philofaxy.com steht der Engländer Steve Morton. Nach einer Beamtenkarriere lebt Morton heute mit seiner Frau Alison in Frankreich. Seit 1985 arbeitet Steve Morton mit dem Filofax und kehrte 2005 nach einem digitalen Intermezzo wieder zum Filofax zurück. 

Steve, drei Fragen bitte.

Was ist die Zukunft der Zeitplaner auf Papier?

Ich denke, der Einsatz von Papierplanern hat noch eine starke Zukunft. Ich finde, sie sind viel einfacher als die digitale Planung. Die Anzahl der Menschen in unseren Gruppen und bei Philofaxy wächst weiter, und viele unserer langjährigen Anhänger sind immer noch bei uns.

Wie viel Zeit investierst du in die Arbeit an Philofaxy?

Mehrere Stunden am Tag, vor allem Beiträge schreiben, aktuelle Beiträge bewerben, Fragen per E-Mail, Facebook, Instagram usw. beantworten. Es ist für mich wie eine zweite Karriere im Ruhestand geworden!

Welche Filofax-Modelle verwendest du und welches Format ist am nützlichsten?

Mein Hauptplaner ist zurzeit ein A5-Modell, obwohl ich auch andere besitze. Ich besitze mehrere A5-Planer, darunter auch ein Van der Spek in A5. Ich benutze auch gerne meinen A5 Malden von Filofax aus ockerfarbenem Leder.

Weitere Infos: https://philofaxy.blogspot.com

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Kalender Notizbuch

Hobonichi Techo – Absoluter Kult aus Japan

Der Hobonichi Techo – ein absoluter Bestseller aus Japan

Was diesen Planer so interessant macht: In Japan ist der Hobonichi Techo endlos begehrt. Zweimal jährlich, im Februar und September, erscheint eine neue Kollektion, und dann beginnt ein riesiger Ansturm auf das Notizbuch, die Hüllen und das Zubehör.

Für den Hobonichi Techo gibt es jede Menge Hüllen und Zubehör

Das japanische Schriftzeichen für „Techo“ bedeutet „Planer“. Ganz einfach. Inzwischen hat Hobonichi mehrere unterschiedliche Planer im Programm, doch sie haben viel gemeinsam:

Ganz, ganz dünnes „Tomoe River“-Papier mit 52 g/qm, laut Hersteller auch mit Füller und Markierer zu beschriften. Eine Bindung, damit der Hobonichi immer flach auf einer Oberfläche liegt. Innen in Anthrazit und Rot bedruckt, gerundete Ecken und sogar eine Seriennummer. Für alle Planer gibt es eine reiche Auswahl an Hüllen und Zubehör, sowohl von Hobonichi selbst als auch von anderen Anbietern.

Die Modelle des Hobonichi Techo

  • Hobonichi Techo Original

Der ursprüngliche Hobonichi Techo im kompakten A6-Format -seit seiner Einführung im Jahr 2002. Jeder Tag hat eine Seite auf Millimeterpapier, die Tageszitate sind in Japanisch. 

  • Hobonichi Techo Planner

Wie das Original hat auch der Hobonichi Techo Planner eine A6-Seite pro Tag – aber in englischer Sprache. Der ursprüngliche Inhalt wurde stark reduziert und vereinfacht, damit man das Notizbuch in möglichst vielen anderen Ländern nutzen kann.

  • Hobonichi Techo Day-Free

Der Hobonichi Techo Day-Free ist ein Monatskalender mit einem Notizbuch auf Millimeterpapier. Gedacht für Benutzer, die nicht täglich etwas aufschreiben, sodass keine leeren Seiten im Notizuch entstehen. Der Day-Free ist in A6 (Original) oder A5 (Cousin) erhältlich. Auf jeder Seite gibt’s Zitate in Japanisch, dazu ein Daumenkino unten rechts

  • Hobonichi Techo Weeks

Hebt sich durch das schlanke Format einer Brieftasche von den übrigen Planern ab. Layout mit einem Wochenkalender links und Millimeterpapier rechts. Obwohl dieser Hobonichi auf den ersten Blick recht schmal wirkt, enthält er noch 71 freie Seiten für Notizen. Obwohl für den Weeks zusätzliche Hüllen angeboten werden, kommt man auch gut ohne sie aus.

  • Hobonichi 5-Year Techo

Der 5-Jahres-Techo hat 5 Spalten für jeden Tag in fünf Jahren. Das Buch ist als „Hobonichi 5-Year Techo“  in A6 und als „Large Hobonichi 5-Year Techo“ in A5 erhältlich.

Hobonichi Techo -bunt und vielseitig. Fotos (3): Hobonichi

Die Bezugsquellen

Aber wo kriegt man den begehrten Hobonichi Techo? Als Japaner könntest du die Tobichi Shops in Tokyo und Kyoto besuchen oder das Hobonichi CultureN in Shibuya PARCO nahe der Stadt Kawasaki. Dort erhältst du mit deinem Planer sogar ein kostenloses Geschenk, vielleicht einen Stift oder Lesezeichen.

Online bestellen kannst du beim Hobonichi Techo Official Store. Dort solltest du jedoch hohe Versandkosten einplanen, außerdem musst du alle Sendungen selbst verzollen.

In deutschen Geschäften ist der Hobonichi nur schwer zu kriegen. Auf der Homepage listet Hobonichi nur eine Bezugsquelle in Berlin auf: https://www.luiban.com

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon kannst du einen Hobonichi ganz schnell und problemlos bestellen

 

Weitere Infos: 

http://hobonichiplanner.com

https://www.1101.com/store/techo/en/

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Hersteller Notizbuch

Paperblanks: Kunst aus Kanada

Im Buchladen fallen sie sofort auf: Aufwändiger Einband, verspielte Optik, wertige Verarbeitung. Die Notizbücher von Paperblanks sind ein Hingucker, den man ganz intuitiv in die Hand nehmen möchte.

Ein auffälliges Notizbuch von Paperblanks. Fotos (2): Paperblanks

Und so begann’s: Anfang der 1990er Jahre lernte Vic Marks, ein kanadischer Autor und Verleger, die Inderin Supriti Bharma kennen. Aus der kreativen Chemie zwischen Vic und Supriti entstand 1992 das erste Notizbuch von Paperblanks.

Vom ersten Büro in Vancouver, Kanada begann die Expansion, sodass die Notizbücher von Paperblanks heute in 100 Ländern erhältlich sind. Auch wurde die Produktion von Umschlag, Bindung, Verschluss und Innendesign des Buches nach China verlagert.

 

Die Meilensteine von Paperblanks:

1992 –  Erste Kollektion in Vancouver, Kanada

1995 – Einführung der Literarischen Handschriften

2002 – Paperblanks ist in Europa erhältlich

2002 – Erster Einband mit Magnetverschluss

2004 – Eröffnung der europäischen Zentrale in Dublin

2005 – Neben Notizbüchern auch Kalender und Adressbücher im Programm

2010 – Erste Buchschließe aus Metall

2011 – Erste Muster mit Farbschnitten

2018 – Stifte-Etuis im Programm

2018 – Dot-Grid Planner für Bullet Journals

2019 – Neues Erscheinungsbild und Logo

 

Eine nützliche App

Für Smartphones ist die kostenlose Journal Prompts App erhältlich, zurzeit aber nur in Englisch. Sie liefert Anregungen zum kreativen Schreiben oder Journaling.

Man schüttelt das Handy, um eine zufällige Übung angezeigt zu bekommen, dazu eine kurze Anleitung zum Schreiben oder Skizzieren. Jede Übung besteht aus einem Satzanfang, den du selbst weiterführen oder beantworten musst. Die App soll dabei helfen, neue Themen zu finden, über die du in deinem Notizbuch oder Kalender schreiben könntest.

 

Handwerklich innovativ

Hinter Paperblanks steht der kanadische Verlag Hartley & Marks aus Vancouver. Das Unternehmen wurde 1972 gegründet, verlegt aber keine neuen Bücher mehr. Im Programm sind nur noch zwei langjährige Bestseller über Typografie und japanische Holzbaukunst.

2003 entwickelte Hartley & Marks erste Prototypen für neue Notizbuch-Serien und Formate. Daraus entstand 2007 das Projekt „Paper-Oh“. Es besteht aus Notizbüchern mit eigenwilligem Design und handwerklicher Papierkunst.

Weitere Infos:

https://www.paperblanks.com/de/

http://www.paper-oh.com

http://www.hartleyandmarksgroup.com

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Digital Kalender Notizbuch

Notizbuch oder digital?

„Ein Zeitplanbuch, so etwas Altmodisches! Gibt es diese Dinger überhaupt noch?“ So ein Satz ist sehr gut denkbar. Und: „Ich habe ein Smartphone. Damit erledige ich alles!“

Völlig richtig: Dein Smartphone speichert Telefonnummern, Mail-Adressen und Termine. Dazu kommt das endlose Angebot an Apps, mit denen das Handy immer mehr Aufgaben erledigen kann. Und natürlich die Kameras, die technisch immer besser werden.

Im Datenverbund mit dem PC oder Notebook werden die Handy-Inhalte synchronisiert. Dadurch hat man auf dem Mobilgerät seine Dateien und Arbeit vom Schreibtisch immer mit dabei. Umgekehrt wäre es eine ziemliche Fummelei, mit der kleinen Tastatur des Handys längere Texte einzutragen.

Aber: Wer unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet fotografiert, hat seine Bilder bereits auf dem Notebook und PC, sobald er es auf dem Schreibtisch wieder anschaltet. Zumindest in der Systemwelt von Apple, wo die Daten der Anwender in der iCloud gesichert sind. 

Dass die iCloud von Apple alles über ein Rechenzentrum in den USA speichert, könnte die Datenschützer so richtig aufregen. Nur: Was du als privater User an Fotos oder E-Mails besitzt, interessiert keinen Geheimdienst der Welt. Für Großunternehmen, Behörden oder Kriminelle aber gilt: Wer brisante Datenbestände besitzt, weiß das vorher und kann geeignete Vorkehrungen treffen.

Aber wozu noch ein Zeitplanbuch? Auf keinen Fall, um den Kalender doppelt zu führen. Denn diese Mühe führt zu nichts. Aber: Wer Notizen schriftlich festhält, statt sie ins Handy einzutippen, erinnert sich besser an das Geschriebene. „Denken mit der Hand“, so bringt es der Notizbuchhersteller Leuchtturm auf den Punkt.

Was du in ein Smartphone oder Notebook eintippst, lässt sich viel schwerer wiederfinden als Notizen in einem Zeitplanbuch, das du einfach durchblättern kannst – oder einzelne Seiten einem Stabilo oder Lineal markierst.

Sehr häufig hört man auch das Wort „Haptik“, also die Lehre vom Tasten, wie es der Duden erläutert. Es ist schon ein besonderes Gefühl, ein Buch statt eines Readers oder eine Zeitung statt eines Online-Artikels zu lesen. 

Das Schreiben mit einem Stift auf Papier gibt ein sinnliches Gefühl, da es glatt, rau, zerknittert oder stark gemasert sein kann. Aber auch, was dabei rauskommt, ist interessant: „Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben,“ wie der englische Autor Oscar Wilde zitiert wird.

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Hersteller Kalender

weekview: Ein saisonales Geschäft

weekview – Breit aufgestellt mit Lösungen zum Zeit-Management. Fotos (3): weekview

Die Initialzündung für weekview kam 2010: Nikolaus Obersteiner, Gründer und Inhaber des Unternehmens aus München, stolpert in einer Vortragsreihe über die Frage: „Woher kommt die 7-Tage-Woche?“

Nikolaus Obersteiner, Gründer und Inhaber von weekview

Obersteiner hatte lange im Projekt-Management gearbeitet und war auch privat auf der Suche nach einem funktionierenden Zeitmanagement-System. Er erinnert sich: „Sofort ahnte ich etwas von der Genialität, die hinter diesen sieben Tagen, aufgeteilt in sechs Arbeitstage und einen Ruhetag, verborgen liegt.“

Das Ergebnis sind die heutigen Zeitplaner, die durchgängig einem wochenorientierten Kalendersystem folgen. Obersteiner: „Die 7-Tage-Woche steht im Zentrum unseres Konzeptes, wie es auch unser Firmenname zum Ausdruck bringt. In der Wichtigkeit folgen das Quartal und das Jahr, sodann die Jahrwoche, die sich über 7 Jahre erstreckt.“

Das Sortiment von weekview:

  • Buchkalender
  • Wandplaner
  • Planungs-Tools für Firmen und das Privatleben
  • Einlagen für Zeitplanbücher
  • Digitale Lösungen zum Zeit-Management
Auch Wandkalender gehören zum Sortiment von weekview

Auslastung sinnvoll verteilen

Doch Kalender sind ein saisonales Produkt. Im vierten Quartal, zur Jahreswende hin, verkaufen sie sich wie wild – danach und davor läuft’s ruhiger.

Dass die Branche der Zeitplaner ein herausforderndes Geschäft ist, bestätigt auch Nikolaus Obersteiner. Darauf reagiert weekview so: „Wir versuchen, diese Lücke durch Midyear- und zeitunabhängige Produkte auszufüllen“. Das erklärt auch die vielen Kalender anderer Hersteller, die im April oder Juli neu erscheinen, um das akademische oder Schuljahr optimal abzudecken.

Zwischen Februar bis August bietet weekview auch die eigene Fertigung und Logistik als Dienstleistung an. Zur kompletten Abwicklung des Warenversands steht eine Folienpackmaschine mit Schrumpftunnel zur Verfügung, geeignet für Bücher, Spiele oder Kleinteile bis zum Format DIN-A4.

Weitere Infos: weekview.de

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Kreatives Schreiben

Kreativ mit Handlettering

Ein Notizbuch, Bullet Journal oder Kalender eignet sich ganz prima fürs Berufsleben, du kannst es aber auch sehr kreativ gestalten. Dazu einige Anregungen.
Das Stabilo Kreativbuch und 13 Stifte: Ein Buch voller kreativer Ideen, Tipps und Vorlagen. Als Inspiration oder zum Nachmalen und Üben

Handlettering, also das Schreiben von Hand und das kunstvolle Zeichnen von Buchstaben und Wörtern, ist auch ein wichtiges Element des Bullet Journal. Du hast eine riesige Auswahl an Stiften und Papier. Finde damit Deinen eigenen Stil! 

Nur keine Scheu vor vermeintlichen Fehlern, denn du lernst daraus! Was anfangs als falsch erscheint, kann seinen ganz eigenen Reiz haben! In der Kreativität gibt es kein Richtig oder Falsch.

Viele Kreative verwenden farbige Markierer, um wichtige Textpassagen zu kennzeichnen und hervorzuheben. Der Brush Pen ist einem Pinsel nachempfunden. Viel oder wenig Druck auf die Stiftspitze gibt eine bessere Kontrolle als mit dem klassischen Pinsel.

Das richtige Papier

Probiere verschiedene Papiersorten aus, experimentiere und finde deine Favoriten. Am Anfang reicht ganz normales Kopier-Papier, für den Brush Pen nimmst du eher ein möglichst glattes Papier, um die Spitze zu schonen.

Für Zeichnungen, Layouts und Skizzen verwendest du mehrere Papiere und Kartons in verschiedenen Farben. Für ein besonders sauberes Lettering mit vielen filigranen Details eignet sich ein stärkeres, gestrichenes und glattes Papier ab 120 g/qm, auf dem die Farben nicht „ausbluten“. 

Natur- oder Recycling-Papiere haben eine deutlich gröbere Oberfläche und Struktur. Je nach Stift und Papier entstehen darauf ganz eigene Effekte und Looks.

Die Vorgehensweise beim Handlettering:

  • Vorzeichnung

Jedes Wort hat eine Optik und ein Gefühl, das du durch bestimmte Schriftarten darstellen kannst. Überlege Dir, wie Worte aussehen können, damit sie das vermitteln. Dazu brauchst du Papier, einen Bleistift, ein Lineal und einen Radiergummi.

  • Reinzeichnung

Zur Ausarbeitung radierst du die Vorzeichnung fast komplett weg, damit nichts mehr durchscheint. Überlege jetzt, welche Stifte in welchen Farben du nimmst. Hebe die wichtigsten Worte mit Farbe hervor, Füllwörter und der Rest bleiben schwarz.

  • Details

Nach der Reinzeichnung kommen die Effekte und Schmuckelemente. Wenn du unsicher bist, füge Details erst mit dem Bleistift hinzu. Wenn sie doch nicht passen oder gefallen, dann kannst du sie immer noch wegradieren.  


Kaufempfehlung: Viele nützliche Artikel zum Handlettering findest du im Idee-Shop. Lass dich überraschen!

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Filofax Smartphone

Einlagen für den Filofax

Es begann mit technischen Datenblättern, die ein Amerikaner für einen Ordner mit sechs Ringen entwickelte. Daraus entstanden der englische Filofax und später die Zeitplaner anderer Anbieter.

Seit jeher haben die Einlagen das Format 95 x 171 mm. Filofax hat das Sortiment zwar um mehrere andere Formate erweitert, darunter A5 oder Compact. Die klassische Papiergröße aber heißt „Personal“ und entspricht keinem der genormten deutschen Formate.

Der Riesenvorteil des Filofax: Man kann alles einheften und rausnehmen, darunter Formulare, Stadtpläne, Datenblätter, Registerkarten nach dem Alphabet und Monat oder Plastikhüllen für Belege und Visitenkarten.

Wer richtig viel Platz in seinem Filofax hatte, kriegte auch ein Etui aus Leder für Euroschecks und Kreditkarten. Es gab sogar Verlage, die sich auf Ratgeber und Literatur zum Einheften in den Filofax spezialisierten. 

Man kann sogar eigene Formulare herstellen. Du benötigst dafür Blanko-Papier und einen Drucker, der dieses Format verarbeiten kann, außerdem einen Locher mit sechs Löchern in der richtigen Anordnung.

Mit Formularen für die unterschiedlichsten Berufe und Hobbies erreichte der Filofax den Gipfel seiner Beliebtheit. Dazu gab es Zubehör zum Einheften, darunter Solarrechner, Schminkspiegel und sogar einen Flachmann. 

Doch das war einmal: Der Filofax hat seine goldenen Zeiten hinter sich und wurde vom Smartphone abgelöst. Aber das gilt auch Kompaktkameras, das Navi im Auto oder die Spielkonsole.

Wer sammelt heute noch die Geburtstage seiner Freunde auf Papier? Völlig überflüssig wurden auch die Formulare für Adressen und Telefonnummern. Diese Daten hat man heute im Smartphone, abrufbar für schnelle Mails und Telefonate.

Das gleiche gilt für die Einlagen für Feiertage, internationale Maßeinheiten oder die Schulferien. Die rufst du in aktuellster Form auf dem Smartphone ab. Und statt des Schminkspiegels nimmt man heute die Selfie-Kamera des Handys.

Trotz allem ist der Filofax nicht am Ende. Er bleibt ein wichtiges Hilfsmittel für berufliche und private Zwecke. Denn er kann noch vieles, was die Elektronik nicht schafft.

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Filofax Methoden Smartphone

Papier vs. Elektronik: 28 Thesen

Beim Zeit-Management steht man noch immer vor der Entscheidung: Notebook oder Notizbuch, Elektronik oder Papier? Hier einige Anregungen, um das Beste aus beiden Welten zu erhalten.

Vorteile eines Zeitplanbuches

  • Auf Papier lassen sich komplexe Strukturen und Zusammenhänge einfacher skizzieren
  • Ein Zeitplanbuch lässt Individualität, Stil und Kreativität zu
  • Notizen per Hand filtern das Entscheidende heraus
  • Private Gedanken vertraut man lieber einem Papier an
  • Optimal, um schnelle Notizen festzuhalten
  • Das Blättern im Zeitplanbuch ist bequemer
  • Was man auf Papier liest, wird besser behalten
  • Papier braucht keinen Strom
  • Papierplaner sind robuster, dürfen auch mal runterfallen
  • Ein Zeitplanbuch ist preisgünstig
  • Erhältlich in Papierformaten von Mini bis DIN-A4
  • Unbegrenzte Archivierung

Nachteile eines Zeitplanbuches

  • Wiederkehrende Termine müssen manuell eingegeben werden
  • Jeder kann in einem fremden Zeitplanbuch lesen
  • Wer sein Zeitplanbuch verliert, verliert alle Aufzeichnungen

 

Vorteile elektronischer Geräte

  • Notizbuch-Apps verarbeiten Audio, Bilder und Videos
  • Kommunikation über E-Mail und Social Media
  • Synchronisation über die Cloud
  • Smartphones und Tablets haben hochwertige Kameras
  • Wozu mehrere Geräte, wenn man das Smartphone/Tablet immer dabei hat?
  • Apps lassen sich schnell nach Begriffen durchsuchen
  • Apps erinnern mit einem Alarm an Termine
  • Wiederkehrende Termine (Geburtstage, Feiertage) werden automatisch angezeigt
  • Inhalte lassen sich durch Passwort oder Fingerabdruck sichern
  • Zugriff auf Tausende von Apps

 

Nachteile elektronischer Geräte

  • Abhängig von Strom
  • Empfindlicher als ein Zeitplanbuch
  • Kostspielig in der Anschaffung

Das Fazit: Beide Systeme haben einzigartige Vorzüge. Dies sollte dazu führen, dass man beide verwendet. Vielleicht dazu der Autor selbst:

„Wie fast jeder heute, habe ich mein Smartphone überall dabei. Damit kann ich über Telefon, Mail oder WhatsApp kommunizieren, Fotos aufnehmen und alle Infos abrufen, die ich am Schreibtisch ins MacBook eingegeben habe. 

Im Büro bleibt mein Filofax, mit dem ich Projekte und Details plane. Der Vorteil: Überholte Inhalte kann ich entweder wegwerfen oder in einem separaten Filofax archivieren.

Manchmal habe ich den Filofax auch unterwegs dabei und kann in Ruhe durchlesen, wo ich stehe und was in Zukunft wichtig werden kann.“

 

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