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„43 Folders“ – Wirklich nichts Neues

Ein Notizbuch, den Kalender oder einen Filofax nimmt man in der Tasche oder im Rucksack mit. Hier etwas über die Zeitplanung am Schreibtisch, im Büro. Wo man viel Platz hat für Aktenordner und eine Ablage.

„43 Folders“ das klingt spannend, fast wie ein Krimi von Hitchcock, und lässt uns raten, was sich dahinter verbirgt. Kurz: Hier wird das Rad nicht neu erfunden, es ist nur eine weitere Idee von Merlin Mann, der auch den Hipster PDA entwickelte.

Schaut man aber genau hin, ist „43 Folders“ nur ein Ausdruck für etwas, das wir in unseren Büros schon lange kennen: Die Wiedervorlage.

Der Name „43 Folders“ erklärt sich so: 43 ist die Summe aus 31 und 12. Also die Tage eines Monats (31) plus die Monate eines Jahres (12). Genau so, wie man eine ganz herkömmliche Wiedervorlage im Büro strukturiert.

Jetzt die Idee von Merlin Mann: Du nimmst 31 Hängeordner, Notizhüllen oder Akten, die sind als Tagesplaner gedacht. Dazu kommen 12 weitere Ordner gleicher Bauweise, mit denen planst du den Monat. Macht zusammen 43, also „43 Folders“ für jeden Tag des Monats und alle Monate des Jahres.

Und schon kann’s losgehen

Die Vorgehensweise stammt von David Allen, dem Erfinder von „Getting Things Done“. Grundsätzlich empfiehlt GTD, jede Idee schriftlich festzuhalten und alle Notizen in einer „Inbox“ zu sammeln, bevor du sie auf die Tages- und Monatsordner verteilst.

Was neu reinkommt, steckst du in einen Tages- oder Monatsordner, je nach dem. Termine und Aufgaben für die nächsten 31 Tage steckst du in den Tagesordner. Was später wichtig wird, kommt in den entsprechenden Monatsordner. 

In die Tagesordner steckst du also alles, was du an dem Tag des aktuellen Monats brauchst. Notizen, Fotokopien, Fahrkarten, sofern du noch mit Tickets aus Papier verreisen möchtest.

Jeden Tag ziehst du diese Mappe heraus, leerst sie auf den Schreibtisch und steckst sie hinter den letzten Tages- oder Monatsordner. So steht immer der nächste fällige Ordner ganz vorne.

Jeden Tag öffnest du den Tagesordner und kümmerst dich um alles, was darin steckt. Am Ende des Tages steckst du den Tagesordner ganz hinten ein. Ähnlich wie die Monatsmappen: Du öffnest sie am Ersten des Monats und verteilst den Inhalt auf die Tagesordner.

Wenn du einen Tagesordner vergisst oder mehrere Ordner wegen eines Urlaubs nicht geleert hast, holst du das am nächsten Tag am Schreibtisch einfach nach.

Nichts Neues, nichts Besonderes, diese „43 Folders“, oder?

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Schon mal vom Hipster PDA gehört?

Hipster PDA
Dieser Hipster PDA wurde mit Notizpapier für den Filofax gebastelt

Was sind Hipster, und wer erinnert sich noch an den PDA? Das war ein Personal Digital Assistant, also ein Taschen-Computer für Termine, Adressen und Aufgaben, der so ab 2010 vom Smartphone und Tablet verdrängt wurde.

Das Wort Hipster bezeichnet eine männliche Subkultur mit Vollbart, Hornbrille und auf keinen Fall zum Mainstream gehörend.

Darauf geht der Hipster PDA zurück, und auch so kannst du ein Zeitplanbuch führen: Du nimmst einen Stapel aus A6-Karteikarten und eine Foldback-Klammer, auch Vielzweckklemme genannt. Dazu einen Stift – fertig.

Anfangs als Witz belächelt, stieß der Hipster PDA ganz unerwartet auf zahlreiche Anhänger und Resonanz im Netz. Die Gründe: Supereinfach, leicht und spottbillig. Akkus braucht man auch nicht, und keiner würde ihn klauen.

Erfunden wurde der Hipster PDA von Merlin Dean Mann III (geb. 1966) einem amerikanischen Autor und Blogger, dem auch die Abkürzung „Parietal Disgorgement Aid“ zugeschrieben wird. Ein seltsamer Ausdruck, der selbst bei US-Muttersprachlern ein gewisses Unverständnis auslöst.

Aber nun zur Praxis des Hipster PDA. Alles Wichtige wird auf farbige Karten notiert und nach individuellen Kategorien sortiert, darunter Termine, Einkaufs- und Anruflisten oder interessante Websites. Kurz: Was immer für dich wichtig ist.

In den Kartenstapel kann man auch eine Plastikhülle klemmen, um Quittungen oder Visitenkarten zu sammeln. Aber das ist ja das Schöne: Der Hipster PDA ist nur so groß oder klein, wie der Besitzer es will. Also keine feste Größe wie ein Moleskine oder Filofax.

Die Ordnung lehnt sich bei vielen Anwendern an das Verfahren „Getting Things Done“ von David Allen an. Der empfahl ja, alles schriftlich festzuhalten, die Notizen an einem Ort zu sammeln und daraus einen Plan für den Tag und die Woche abzuleiten.

Das einzige, was so ein Hipster PDA vom Benutzer verlangt, ist etwas Disziplin. Aber die ist der Schlüssel zu jedem Planungs-Tool, ob elektronisch oder auf Papier.

 

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Hersteller Kalender Notizbuch

Wie Moleskine ein Bestseller wurde

Hier gibt’s den Moleskine in einer riesigen Auswahl!


Das Notizbuch von Moleskine kennt jeder. Es gibt sich betont klassisch, mit dem beschichteten Karton, der Falttasche am Buchende und dem genähten Buchrücken, damit das Notizbuch beim Aufschlagen flach aufliegt. 

Und immer wieder der Hinweis, wer so ein Notizbuch schon benutzt haben soll, darunter Hemingway und Picasso. In der Tat: Das Vorbild des Moleskine waren französische Notizbücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wie sie Künstler und Schriftsteller gerne kauften. 

Doch die Nachfrage ging zurück, in den 1980ern war der Markt für Notizbücher ganz unten. Vielleicht lag es an den elektronischen Zeitplanern, deren Siegeszug zu dieser Zeit begann.1997 erkannte der kleine Verlag Modo&Modo aus Mailand diese Marktlücke, ließ den Begriff Moleskine schützen und nahm die Produktion der Notizbücher wieder auf.

Durchstarten mit einem Klassiker

Und der Erfolg war riesig! Modo&Modo konnte bis 2006 die Nachfrage kaum noch abdecken. Einfach jeder wollte so ein Notizbuch von Moleskine besitzen. Die Dinger waren ja einfach geil.

Wie jedes Massenprodukt, muss auch Moleskine einige Kritik einstecken. Dass die Papierstärke nur 70 g/qm beträgt, wird oft als Mangel angesehen, zumal andere Hersteller auf 80 g/qm oder mehr setzen. Andere vermissen perforierte Seiten zum schnellen Heraustrennen oder einen serienmäßigen Stifthalter.

Statt aus eigener Kraft zu wachsen, wurde die Expansion mit Fremdkapital finanziert und die Eigentümer mehrmals gewechselt. 2013 ging Moleskine an die italienische Börse. Ende 2016 wurde die Marke von dem belgischen Unternehmen D’Leteren gekauft und von der Börse zurückgezogen. 

Pläne für die Zukunft

Heute beschäftigt Moleskine über 500 Mitarbeiter und produziert auch Taschen, Stifte, Etuis und Lesepulte, entworfen von italienischen Designern, aber in Fernost und der Türkei produziert.

Zusammen mit einem italienischen Partner startete Moleskine 2017 ein Programm für Start-ups, die Projektvorschläge für das Notizbuch einreichen sollten. 2019 gewann die Moleskine Flow App den Apple Design-Preis für exzellentes Design und Innovation. 

Die App ermöglicht digitale Zeichnungen und Notizen wie mit mehreren Papiersorten, Farbstiften und Maltechniken. Die Flow App kann kostenlos geladen werden, allerdings gibt es den Zugriff auf alle Funktionen nur gegen Bezahlung.

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Kreatives Schreiben Methoden

Mit Bullet Points überzeugen

Fasse dich kurz! Es ist keine Kunst, lange Sätze zu schreiben. Nur: Die meisten Leser nehmen sich keine Zeit dafür. Du musst schon etwas nachdenken, damit ein kurzer Satz prägnant wird.

Dem amerikanischen Journalist und Verleger Joseph Pulitzer wird dieser Satz zugeschrieben:

  • Schreibe kurz – und sie werden es lesen.
  • Schreibe klar – und sie werden es verstehen.
  • Schreibe bildhaft – und sie werden es behalten.

In amerikanischen Business Writing findet man immer häufiger diese „Bullet Points“. Sie sind eine Aufzählung von Argumenten, jedes ist durch einen fetten Punkt markiert.

Die englische Vokabel „Bullet“ steht für eine Patrone, mit der sich ganze Salven von scharfen Schüssen abfeuern lassen. Damit kannst auch du deine Texte anreichern – und darauf warten, dass deine Schüsse ins Schwarze treffen.

Mit Bullet Points kannst du Listen, Anleitungen oder eine Zusammenfassung besser rüberbringen. Dazu folgende Tipps:

  • Markiere das wichtigste Wort, z.B. mit Fettschrift oder Unterstreichung.
  • Deine Bullet Points sollten einen gleichmäßige Struktur aufweisen, z.B. ein Verb oder eine Frage enthalten.
  • Wenn du Fragezeichen verwendest, sollten alle Bullets damit enden.

Wenn du zu viele Bullet Points hast, mache separate Listen daraus. Dein Text liest sich danach viel flüssiger.

  • Vollständige Sätze sollten mit einem Punkt enden, Phrasen der Fragmente ohne Punkt
  • Vermeide Worte wie „zweitens“ oder „ein weiteres Argument“, sie verlangsamen deinen Text.
  • Achte auf die Reihenfolge deiner Bullet Points, sie sollte schlüssig sein.

Aber was hast du als Schreiber und deine Leser als Adressaten vom Bullet Pointing? 

  • Du wirst feststellen, dass deine Texte kürzer und knapper werden. 
  • Du musst nicht mehr über Nebensätze und Satzstruktur nachdenken.
  • Deine Leser verstehen viel schneller, was du ihnen vermitteln willst.

Vielleicht meinst du jetzt, Bullet Points sind eine Wunderwaffe für alle Zwecke. Leider nein! 

Das Bulletpointing stammt aus dem Geschäftsleben, wo alles schnell gehen muss. Für Gefühle ist da wenig Platz.  Für dich gilt daher: Bei sensiblen Themen solltest du Bullet Points vermeiden, denn sie verkörpern Effizienz, aber keine menschliche Wärme.

Wenn du aber eine Message hast, die schnell verstanden werden soll, dann schreibe wie Pulitzer. Und verwende Bullet Points. Viel Erfolg dabei!

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Filofax Kalender Notizbuch

Womit kriegst du deine Zeit in den Griff?

Ganz aktuelle Planer und Kalender findest du hier!


Termine, Aufgaben und Kontakte überblicken: Das alles geht mit dem Tablet oder Smartphone, aber auch auf Papier. Hier einige Anregungen.

  • Das klassische Notizbuch

Kriegt man an jeder Ecke, die gängigen Formate sind A5 und A6. Mit einem Notizbuch sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es eignet sich als Tagebuch oder Skizzenbuch, aber auch als Bullet Journal oder zum Journaling.

Ein Nachteil: Sobald Einträge erledigt, vergangen oder durchgestrichen sind, wird dein Notizbuch unübersichtlich. Oder du hältst die ersten Seiten für ein Inhaltsverzeichnis frei.

Führende Anbieter sind Moleskine, Leuchtturm oder Brunnen

  • Das Coaching-Notizbuch

Wie ein herkömmliches Notizbuch, nur mit nummerierten Seiten, Formularen und Kalendern. Einige haben feste Rubriken, in die du täglich etwas über dich selbst schreibst. Mehrere Anbieter behaupten, dass du damit dein Leben besser bewältigst. Einige dieser Notizbücher haben eine eigene ISBN-Nummer, damit sie auch über Buchhandlungen oder Versender bezogen werden können.

  • Die Jahreskalender

Erhältlich in A4 und größer für die Wand, in A5 für den Schreibtisch oder A6 für die Tasche. Du kriegst sie supergünstig im Euro-Shop oder als Luxusmodell mit Leder und Goldschnitt. 

Viele Kalender haben noch Infoseiten über Autokennzeichen, Schulferien oder Maßeinheiten, obwohl das heute kaum noch jemand im Kalender nachschlägt. 

Was uns als neu aufgefallen ist: Im Trend ist die Einteilung der Woche auf zwei Seiten mit einem Kalender links und einer Seite für Notizen rechts.

  • Kalendersysteme

Das sind Notizbuchhüllen aus Leder oder ausgefallenem Material, sie nehmen mehrere Notizbücher auf und werden durch Klammern oder ein Gummiband zusammengehalten.

Zu den Anbietern gehören Paper Republic, Roter Faden oder Eisvogel.

Aber Vorsicht: Achte darauf, dass die Booklets ein gängiges Format haben, sonst bindest du dich alternativlos an einen Anbieter.

  • Das Zeitplanbuch

In den 80ern erreichte die Zeitplanung mit dem Filofax ihren Höhepunkt. Das sind Ringordner aus Leder oder Kunststoff, gefüllt mit Kalender, Notizpapier und allem möglichen Zubehör. Heute haben diese Zeitplaner ihre beste Zeit hinter sich, doch noch immer viele Anhänger. 

Bei den Einlagen besonders beliebt ist das Format Personal des Filofax, es misst 95 x 171 mm. Der Vorteil: Die Einlagen für Kalender, Listen oder Blankoseiten lassen sich beliebig kombinieren, archivieren oder wegwerfen. So kannst du zum Jahreswechsel den Kalender des Vorjahres komplett rausnehmen und ersetzen, während die Notizen im Zeitplaner bleiben. Flexibler geht’s kaum.

Zu den Anbietern gehören Filofax, Chronoplan oder Time/system

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Kreatives Schreiben Methoden

Nichts mehr vergessen

So viele Einfälle und Ideen gehen einfach unter, solange sie nur in deinem Kopf sind. Vielleicht sollte ich dir von einer Gründerin aus meinem Umfeld erzählen. Sie brachte die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Business mit: Fundiertes Wissen, seriöses Auftreten und soziale Kompetenz. 

Fast täglich führte sie Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern, es ging um tolle gemeinsame Projekte, und sie stieß mit ihrem Schwung und Können auf Begeisterung.

Nur: Sie hielt keine der Besprechungen schriftlich fest. Eine simple Notiz auf einem Blatt Papier hätte genügt: Mit wem über was gesprochen, und wie verblieben?

Ohne schriftliche Basis betrieb sie ihr Business wie Vollgas im Leerlauf. Die Frau verlor die Übersicht, setzte kaum neue Projekte um, hielt sich mit kleinen Dingen über Wasser, da eine Grundlage für langfristige und lukrative Geschäfte nicht vorhanden war.

Was kannst du gegen das Vergessen tun?

  • Du schreibst, was dir einfällt, in ein Notizbuch mit leeren Seiten
  • Du kaufst ein strukturiertes Notizbuch mit festen Rubriken, die täglich auszufüllen sind
  • Du erstellst ein Bullet Journal als Kalender, Notizbuch oder Ideen-Pool

Ganz wichtig: Du bist nicht in der Schule, wo Rechtschreibung und Stil benotet werden. Du schreibst nur für dich selbst, also feile nicht zu pedantisch lange an der perfekten Formuierung.

Mit dem Schreiben bist du auch kein exotischer Spinner: Seit das private Schreiben in Mode gekommen ist, stiegen die Verkäufe herkömmlicher Schreibwaren spürbar an. Allein in den USA wurde 2018 ein Zuwachs von 18 % bei Notizbüchern gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Oder lieber digital?

Und jetzt die Grundsatzfrage: Mit Stift und Papier oder am Computer? Einen PC, ein Tablet oder Smartphone hat fast jeder, und Papierwaren gibt’s für wenig Geld. Daran liegt es also nicht.

Jeder sollte jeder selbst entscheiden, da beides seine Vorteile bietet. Wer mit der Hand schreibt, arbeitet konzentrierter. Wichtig ist, es überhaupt zu tun. Wer lieber ins Smartphone oder Tablet tippt, sollte dies ebenfalls tun. 

Hauptsache, du kommst zum Nachdenken – über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft. Der Rest ergibt sich.

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Kreatives Schreiben

Journaling – Was es dir bringt

Schreiben hilft dir privat weiter, im Geschäftsleben aber noch viel mehr. Weltberühmte Unternehmer, Künstler und Denker waren bekannt dafür, dass sie ständig ein Notizbuch dabei hatten. Damit konnten sie ihre Ideen aufschreiben und festhalten, bevor sie in Vergessenheit gerieten.

In jüngster Zeit taucht der Begriff des „Journaling“ immer häufiger auf, das ist nichts Anderes als der englische Begriff fürs Tagebuch. Was nicht sehr aufregend klingt, aber du kannst sehr viel daraus machen.

Im herkömmlichen Tagebuch wurde in fester Reihenfolge notiert, was man so erlebte. Beim Journaling hältst du Ziele, Wünsche, Werte und Schwächen auf Papier fest. Kurz: Vieles, was sonst nur in deinem Inneren existiert.

Was könntest du schreiben?

  • Du notierst alle Eindrücke und Ideen, die du den ganzen Tag über mitkriegst
  • Deine Wünsche: Was willst du lesen und verschenken, wohin verreisen, mit wem mal wieder telefonieren?
  • Wofür du in deinem Leben dankbar bist, was dir so richtig gut gelungen ist
  • Was willst du langfristig erreichen, was ist wirklich wichtig für dich?
  • Was hast du so alles verpennt? Um was solltest du dich mehr kümmern?

Mit Schreiben zur Klarheit

Am besten, du schreibst täglich. Was dir morgens so durch den Kopf geht, kannst du gleich nach dem Aufstehen zusammenfassen. Und zwar regelmäßig und auf mehreren Seiten.

Natürlich möchtest du jetzt wissen, was dir das tägliche Schreiben überhaupt bringt. Zumindest versprechen die Hersteller einzelner Notizbücher einen wahren inneren Segen.

Vielleicht bemerkst du an dir Folgendes:

  • Mit dem Schreiben kommst du zur Ruhe, konzentrierst dich auf Dinge, die für dich wichtig sind
  • Du ziehst dich für einen kurzen Moment aus deinem Alltag zurück
  • Was du schriftlich vor dir hast, ist nicht mehr flüchtig.

Klingt doch super, oder? Und: Der Aufwand ist minimal. Du brauchst nur ein Blatt Papier und ein paar Stifte. Und schon geht’s los. Dabei viel Freude und willkommen im Club!

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Notizbuch

Tipps zum Notizbuch kaufen

Hier findest du einige Merkmale, nach denen sich Notizbücher unterscheiden. Überlege dir, welche davon wichtig für dich sind.

  • Stiftschlaufe

Ein wichtiges Merkmal ist die Stiftschlaufe am hinteren Umschlag. Wenn dein Notizbuch keine hat, kannst du sie sogar nachkaufen und einkleben. Kostet aber mehrere Euro, was oft in keinem Verhältnis zum Preis des Notizbuchs steht.

  • Layout, Lineatur

Du kriegst Notizpapier in mehren Lineaturen: liniert, kariert, blanko oder punktkariert (dotted). Achte darauf, dass es wirklich nur Hilfslinien sind, also nicht zu stark gedruckt oder in einem dezenten Grauton gehalten.

  • Innendruck

Dein Notizpapier kann gänzlich unbedruckt oder mit Seitenzahlen bedruckt sein, was ganz praktisch für ein eigenes Inhaltsverzeichnis ist. Ein Coaching-Notizbuch ist sogar durchgehend mit Fragen oder Zitaten bedruckt. Der Besitzer soll diese Seiten ausfüllen, um sich über Wünsche, Ziele oder ähnliches klar zu werden.

  • Perforation

Sehr praktisch sind perforierte Notizblätter, die herausgetrennt, weitergegeben oder gescannt werden können. Bei Worknotes sind alle Seiten perforiert, bei Leuchtturm 1917 nur einige im hinteren Teil. Recht verbreitet sind auch abreißbare Ecken, die den Stand des Jahres markieren.

  • Ausstattung

Standard sind ein Gummiband, die Froschtasche am hinteren Umschlag oder ein bis zwei Lesebändchen. Einige Hersteller wie Weekview fügen ihren Kalendern auch noch Sticker und Aufkleber bei, mit denen man Termine oder wichtige Aufgaben markieren kann. Es gibt auch Etiketten zum Aufkleben, um die Archivierung zu erleichtern.

  • Der Preis

Für ein solides Notizbuch solltest du 10 bis 20 Euro ausgeben, abhängig vom Papierformat. Natürlich gibt es viel günstigere Angebote, meistens hergestellt in Fernost und entsprechend sind Optik, Material und Verarbeitung. Bei diesen Produkten siehst du schon auf den ersten Blick, dass sie nichts Besonders sein können. Sehr preisgünstig sind auch Schulhefte in den gängigen Formaten. Aber: Auch die haben schon zahlreichen Autoren und Gründern zu viel Erfolg verholfen. 

Dein Notizbuch: Darauf kommt’s an

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Notizbuch

Ein Notizbuch kaufen: Darauf kommt es an

Ein Notizbuch ist wirklich nichts Besonderes. Stimmt, das Angebot ist riesig. Hier liest du, wie du eines findest, das gut zu dir passt.

Eins vorweg: Da du dein Notizbuch sehr häufig in die Hand nehmen wirst, solltest du dich für ein hochwertiges Produkt mit guter Ausstattung entscheiden. Daran hast du von Anfang an viel Freude, aber auch, wenn du es nach Jahren mal wieder in die Hand nimmst.

  • Format
    DIN-A4 mit 21 x 29,7 cm ist die Standardgröße im Büro, in dieser Größe kriegst du auch Notizbücher. Sie passen gut auf den Schreibtisch und gerade so in den Rucksack oder die Laptop-Tasche. Nur halb so groß ist das Format A5, und die Hälfte davon ist DIN-A6, die Größe des klassischen Notizbuches.
  • Papierstärke
    Fürs Schreibgefühl entscheidend ist die Dicke des Papiers. Man hat sich darauf geeignet, die Stärke in Gramm pro Quadratmeter anzugeben. Hersteller wie Moleskine verwenden Papier mit 70 g/qm, was einigen Käufern jedoch zu dünn erscheint. Am oberen Ende liegen Papiere mit 100 g/qm, die von Worknotes und anderen Herstellern angeboten werden.
  • PapierqualitätDie Stärke eines Papiers hat nichts mit dessen Qualität zu tun. So verwenden die hochwertigsten Bibeln extremes Dünndruckpapier, aber das von höchster Qualität. Für den privaten Schreiber sind andere Dinge wichtig: Dazu gehört die Farbe: Statt in reinem Weiß werden auch Notizbücher mit Papier in Chamois oder Elfenbein angeboten. Wenn du mit einem Füller schreibst, sollten sich deine Notizen nicht auf der Rückseite des Blattes durchscheinen.
  • Einband
    Ein Notizbuch kann aus Kunststoff oder Leder sein, es fühlt sich fest oder weich an, oder es ist ein Hardcover, gebunden in Leinen. Statt eines festen Rückens gibt es auch die Ring- oder Spiralbindung, mit der ein Notizbuch oder Kalender besonders flach auf einer Oberfläche liegt.

Dein Notizbuch: Noch mehr Details

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Methoden Notizbuch Termine

Wie dir ein Bullet Journal hilft

Das Bullet Journal verspricht eine effektive Lebensplanung, aber kann es das auch wirklich halten? Geht es nach dem Designer Ryder Carroll, der diese Art von Notizbuch erfand, ermöglicht ein Bullet Journal deine Zeitplanung und kombiniert sie mit Erinnerungen, Listen und Ideen.

Das Buch heißt:Die Bullet-Journal-Methode: Verstehe deine Vergangenheit, ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft“.

Das Buch von Ryder Carroll

Das Wort setzt sich zusammen aus „Bullet“, das ist ein Gliederungspunkt in einer Liste, und „Journal“, der aktuelle Begriff für ein Tagebuch oder eine schriftliche Sammlung von Inhalten. Von den Anwendern wird auch gerne die Abkürzung „BuJo“ verwendet.

Für ein Bullet Journal brauchst du nur ein leeres Notizbuch, am besten in DIN A5, mehrere Stifte und ein Lineal. Du kriegst aber auch halbfertige Bullet Journals zu kaufen, auch sie haben zumeist das gleiche, bewährte Format.

Und nun überlegst du dir, was dein Bullet Journal alles enthalten sollte. Vielleicht einen Terminkalender, ein paar Fotos, Listen für den nächsten Urlaub oder deine nächsten Bücher. Du siehst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, dein Bullet Journal wird ganz individuell und einmalig.

Aber es braucht auch eine Struktur. Dazu solltest du die Seiten nummerieren. Halte die ersten Seiten des Notizbuches frei für ein Inhaltsverzeichnis. Dort trägst du ein, was in deinem Buch drinsteht. Du kannst auch Symbole verwenden, wie für wichtige, erledigte oder aufgeschobene Dinge oder einen Termin.

Eine ganz wichtige Seite ist der „Future Log“, eine Sammlung von Einträgen über künftige Ereignisse und Aufgaben. Hier alles reinschreiben, was die Zukunft dir bringen könnte, geordnet wird später. Genauso verfährst du mit dem „Monthly Log“ und „Daily Log“.

Und hier die Nachteile des Bullet Journal:

  • Du musst die Struktur selbst erfinden und gestalten. Für ein Zeitplanbuch findest du Kalender mit vielen Einteilungen, wie ein Monat, eine Woche oder ein Tag auf einer oder zwei Seiten. Dazu kriegst du jede Menge Blätter mit oder ohne Lineatur, Formblätter oder Register. Im Bullet Journal musst du deine Kalender selbst gestalten, mit Stiften in mehreren Farben und einem Lineal. Das muss nicht unbedingt besser werden als ein fertig gekaufter Jahreskalender.
  • Und was passiert, wenn du eine Liste abgearbeitet hast? Im Notizbuch bleibt eine Seite mit durchgestrichenen Worten, beim Zeitplaner wirfst du diese Liste einfach weg, sie stört dich nie wieder.
  • Wie hilfst du dir, wenn du immer mehr geschrieben hast, aber du weißt nicht mehr, wohin mit all den Notizen? Ein zweites Notizbuch eröffnen? Ganz von vorne beginnen? Ein Zeitplaner ist hier viel flexibler.

Das Fazit: Ein Bullet Journal bringt dir nicht viel mehr als ein herkömmlicher Zeitplaner. Den kannst du auch individuell bestücken, aber er bietet mehr Optionen, sobald du immer mehr notiert hast.

Ein Lesetipp: Das Buch von Ryder Carroll kannst du bei der Buchkette Hugendubel bestellen

Noch ein Tipp: Bei Bücher.de gibt es Notizbücher und Zubehör, das sich für ein Bullet Journal eignet

 

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