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Digital

Zeit-Management mit Apple

Am MacBook, iPhone und iPad werden Termine, Fotos und Dateien automatisch synchronisiert, die Lösung heißt iCloud. Foto (1): Apple

Eins vorweg: Zeitplanung ist das 

  • Sammeln, Erledigen und Archivieren
  • von Terminen, Aufgaben und Fristen
  • mit Hilfe von Adressen, E-Mail und Telefon

Diese Aufgaben lassen sich schnell und souverän mit Smartphone, Tablet oder Computer erledigen. Im Vergleich dazu ist Zeitplanung auf Papier ist oft überfordert oder sie setzt mehrfache Eingaben voraus. 

Ab jetzt geht’s hier um die Zeitplanung mit den Geräten von Apple. Dazu gibt es jede Menge Apps wie Evernote oder ToDoist. Die meisten sind in der Grundversion gratis, bezahlen muss man nur, wenn man alle Funktionen nutzen möchte. 

Es geht aber auch günstiger und problemlos. In jedem Gerät von Apple sind 3 kostenlose Apps enthalten, die sich fürs Zeit-Management besonders eignen:

  • „Kalender“ sammelt Termine, Geburtstage und Fristen und zeigt sie in unterschiedlichen Ansichten an
  • „Erinnerungen“ sammelt Listen für Aufgaben, Projekte und all die Dinge, die du erledigen musst
  • „Notizen“ sammelt einfach alles, was wichtig ist und wichtig werden kann: selbst getippte Texte, Fotos oder PDF-Dateien

Aber jetzt das Beste:

iPhone, iPad und Macintosh stammen vom gleichen Hersteller, und zwar Apple. Deshalb funktioniert der Abgleich aller Daten voll automatisch, die Lösung dazu heißt iCloud. Du meldest all deine Geräte von Apple dort an, den Rest erledigt die iCloud.

Wer mit dem iPhone draußen ein Foto schießt, hat es zuhause sofort auf dem Macintosh oder MacBook, wo man es bearbeiten und weiterleiten kann.

Der Unterschied zu Android:

Die meisten Hersteller von Smartphones verwenden Android, ein Betriebssystem von Google. Ein PC oder Notebook jedoch arbeitet überwiegend mit Windows, das Betriebssystem von Microsoft. Also Software von den größten IT-Entwicklern der Welt, die jedoch nicht unbedingt auf das Zusammenspiel entwickelt wurde. Bei Apple stammt alles aus einer Hand und funktioniert deshalb reibungslos.

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Kreatives Schreiben

Die Liste für den Rest deines Lebens

Du hast dir noch so viel vorgenommen, so viele Wünsche, Ideen, Ziele. Dann schreib endlich mal alles auf! Es gibt sogar eine Bezeichnung für diese Aufzählung: Die Bucket List.

Der Ursprung des Begriffes ist eher traurig: Das Wort kommt von der Redewendung „Kick the bucket“, auf Deutsch: „Den Löffel abgeben“. In der Literatur und im Web findet auch man den Begriff Löffelliste, doch gemeint ist das Gleiche: Es geht um eine Liste von allem, was man unbedingt noch erreichen oder tun möchte.

Eine Bucket List ist die To-Do-Liste für den Rest deines Lebens. Darauf gehören all die Dinge, die du immer aufgeschoben hast, aber noch haben möchtest. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ein neuer Job, Reiseziele, Wünsche, Anschaffungen und und und.


Hier geht’s zu den Anregungen für deine eigene Bucket List


Als Pate stand der US-Film „The Bucket List“, der bei uns als „Das Beste kommt zum Schluss“ in den Kinos lief. Darum geht’s: Ein steinreicher und ein biederer Mann lernen sich kennen, beide sind todkrank. Sie beschließen, ihre noch offenen Träume irgendwie zu erreichen. Auf wundersame Weise erfüllen sie sich all ihre Wünsche – bis zum bitteren Ende.

Auch deine Bucket List sollte die wichtigen Dinge und Ziele zusammenfassen, die noch offen sind. Das bringt Klarheit und eine Richtung für dein Leben, denn du musst Ziele festhalten, einen Plan zur Umsetzung ausdenken, realisieren und abhaken. Getreu dem Motto: Stirb mit Erinnerungen, nicht mit Träumen.

Wie schreibt man eine Bucket List?

Am besten nimmst du ein Notizbuch, einen Filofax oder ein Bullet Journal. Darin kannst du die Liste geschützt aufbewahren, schließlich soll sie einige Jahre halten. Oder auch nicht, denn du kannst deine Liste immer erweitern, kürzen oder einzelne Punkte streichen.

Dann braucht deine Liste einen Titel, vielleicht

  • Noch zu erledigen
  • Meine Bucket-List
  • Vor dem Exit

Jetzt finde deine Themen! Du wirst staunen, wie viele kleine und große Ziele jetzt zusammenkommen. Schreibe alles auf!

  • Noch zu erledigen
  • Reiseziele
  • Unbedingt kaufen

Du kannst auch für dein Berufsleben eine Bucket List aufsetzen.

  • Mein Karriere-Ziel
  • To-Do für eine Beförderung
  • Ideen für mein Start-Up

Lass dir Zeit für deine Liste. Mach zuerst eine Skizze mit den Rubriken, dann die konkreten Wünsche und Ziele. Vielleicht das Schönste: Sobald ein Punkt erledigt ist, darfst du ihn durchstreichen oder abhaken. Das bringt innere Befriedigung – und genau dafür ist deine Bucket List gedacht.

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Kreatives Schreiben Methoden

Nicht Kunst, sondern Werkzeug

Aus „Journals“ – Die Tagebücher von Kurt Cobain

Ganz einfach gesagt: Sketchnotes sind Notizen aus Worten und Bildern. Das Wort setzt sich zusammen aus Sketch (engl.: Skizze, Abbildung) und Note (engl.: Notiz). Die Besonderheit: Durch die Kombination von Wort und Bild werden Aufzeichnungen doppelt im Gehirn verankert – und dadurch besser behalten.

Auf dem Blatt einer Sketchnote können die Worte und Bilder linear, strahlenförmig, wie in einer Mindmap oder zufällig verteilt sein. Die Absicht dahinter: Sketchnotes sollen Notizen leichter verständlich machen und für eine bessere Erinnerung daran sorgen. 

Dafür sorgt der „Bildüberlegenheits-Effekt“ (Picture Superiority Effect), den auch der Volksmund kennt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Die doppelte Darstellung in Wort und Bild schafft eine doppelte Codierung, an die sich das Gehirn lieber erinnert als an Textwüsten. Kurz: Das Gehirn liebt Bilder mehr als puren Text.

Für kreative Brainstorms

Die Einsatzgebiete sind privat, aber auch beruflich. So eignen sich Sketchnotes ebenso fürs Tagebuch oder private Listen, man kann damit aber auch Meetings, Präsentationen und Events vorbereiten. 

Kreative können sich beim Brainstorming oder dem Finden neuer Ideen beflügeln lassen. Angeblich entstanden sogar die ersten Entwürfe für den Social-Media-Dienst Twitter als Sketchnotes.

Sketchnotes lassen sich mit Kugelschreiber, Markierer oder Bleistift auf Papier anfertigen, aber auch mit Tablet-Computern. Dort simulieren grafische Apps die Arbeit mit Farben und Stiften, sie bieten aber auch Symbole und Effekte. Farbe kann gewissen Elementen mehr Bedeutung verleihen oder die Lesbarkeit der Aufzeichnungen erleichtern.

Zur Beruhigung: Für Sketchnotes muss niemand künstlerisch zeichnen können, denn es geht hier nicht um Kunst, sondern um ein Werkzeug zur Arbeit mit Inhalten. 

Weitere Infos:

Sketchnotes – Bücher und Zubehör

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Kreatives Schreiben

3 Neuheiten bei Leuchtturm1917 

Das Bullet Journal Edition 2 ist nun in drei Farben erhältlich. Foto (1): Leuchtturm1917

Wie wir erfahren haben, stehen bei Leuchtturm1917 mehrere Neuerscheinungen für das erste und zweite Quartal 2022 an.

  • Hardcover in B5

Für Januar 2022 ist ein neues Notizbuch im Format Composition (B5) vorgesehen. Dabei handelt es sich um die Größe von 178 x 254 mm, die zwischen DIN-A5 und DIN-A4+ liegt. Das in den USA sehr beliebte Format ist ungefähr so groß wie ein Tablet-Rechner. Anders als die bekannten Softcover-Bücher in B5 kommt das neue Notizbuch als Hardcover auf den Markt.

  • Neues Bullet Journal

Im April 2022 wird das bekannte Bullet Journal von Leuchtturm 1917 auch im Farbton Blue angeboten. Die aktuelle Edition 2 des Bullet Journal ist nur in Schwarz und „Blush“, einer Art Rosa, erhältlich.

Das aktuelle Bullet Journal der Edition 2 bietet viele Features und Details, die zusammen mit der weltweiten BuJo-Community und dem Autor Ryder Carroll entstanden. Dessen Buch „Die Bullet Journal Methode“ war die erste Grundlage dieser Zeit- und Lebensplanung.

Zu den Features des aktuellen BuJo gehören ein superschweres 120 g/m² Papier mit punktkarierter Lineatur, ein Sticker-Set sowie eine Kurzanleitung zum Bullet Journaling, allerdings nur in Englisch.

  • Premiere: Ein Journal für Sketchnotes

Für Juni 2022 plant Leuchtturm1917 ein „Sketchnote Journal“, das speziell für diese Notizen aus Worten und Bildern entwickelt wurde. Diese Sketchnotes eignen sich für private Aufzeichnungen, aber auch zur Vorbereitung von Meetings, Präsentationen und Events.

Die Besonderheit: Durch den „Bildüberlegenheits-Effekt“, also dass ein Bild mehr sagt als 1.000 Worte, bleiben Sketchnotes aus Bild und Text viel besser in Erinnerung als reine Texte. Angeblich entstanden sogar die ersten Entwürfe für die Social Media-Plattform Twitter als Sketchnotes.

Weitere Infos:

 

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Coaching Kalender Notizbuch

Das eigene Unternehmen planen

Das Start-Up Journal ist in zwei Farben erhältlich. Foto (1): Leuchtturm1917

Als ich mich im letzten Jahrtausend selbständig machte, waren meine Hilfsmittel begrenzt: Kein Internet, keine E-Mail, kein Smartphone. Alles, was ich zur Planung hatte, war ein Filofax. Dessen Seiten waren aber unbedruckt, ich musste reinschreiben, was gerade kam.

Heute besteht kein Mangel mehr an effektiven Planungshilfen. Geblieben ist nur eines: Ideen und Gedanken lassen sich besser sammeln und auswerten, wenn man sie mit der Hand aufschreibt. Dafür ist auch das neue Start-up Journal von Leuchtturm1917 gedacht, ein Leitfaden und Notizbuch für angehende Selbständige. 

Nach Auskunft des Herstellers eignet sich das Journal für Gründer wie Handwerksmeister, Shop-Betreiber oder Kreative. Kein Wunder, schließlich sind die kritischen Erfolgsfaktoren für jedes Business die gleichen: In die Zukunft gerichtetes Denken, Kontaktfreudigkeit und eine gute Ausbildung. 

Das neue Start-Up Journal von Leuchtturm1917 liefert Themen, Ratschläge, Vorlagen und Methoden für Gründer, aber auch viel Platz für die eigenen Aufzeichnungen. Damit lassen sich eigene Ideen entwickeln, Risiken einschätzen und Geschäftspartner und Kunden besser überzeugen. 

Aus einem Traditions-Haus

Wer ein Notizbuch oder Kalender sucht, kommt um Leuchtturm1917 nicht herum. Im Handel fallen die bunten und solide gearbeiteten Bücher sofort auf. Auch das Start-Up Journal hat deren gängigen Details wie zwei Lesezeichen, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen und eine Tasche hinten. Lediglich ein Stifthalter wäre noch wünschenswert, aber der wird als Zubehör angeboten. Als Hardcover im Format DIN-A5 bietet das Journal 294 nummerierte Seiten auf starkem 100 g/m² Papier, erhältlich für 29,95 Euro in den Farben Rising Sun und Stone Blue.

Sehr interessant auch das Familien-Unternehmen aus Geesthacht bei Hamburg, von dem das Journal stammt: Wie der Name verrät, wurde Leuchtturm im Jahre 1917 gegründet, zunächst und bis heute als Verlag für Briefmarkenalben. 

Im Lauf der über 100 Jahre wurden Fotoalben ins Sortiment aufgenommen, seit 2005 auch Notizbücher und Kalender. Das  war ungefähr die Zeit, als Moleskine mit der Produktion seiner kleinen, schwarzen Notizbücher nicht mehr nachkam. Aber auch die Zeit, als die flotten Agency-Boys aus PR und Werbung nur noch mit derartigen Notizbuch aus dem Haus gingen. 

Weitere Infos: www.leuchtturm1917.de

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Coaching Kalender Kreatives Schreiben Notizbuch

Das sind die neuesten Kalender

Für viele ist Zeitplanung auf Papier nicht mehr zeitgemäß. Doch viele Kreative und Ästheten können ihrem Papierplaner viel, viel mehr abgewinnen. Was kommt auf sie zu?

  • Musterung des Papiers

Bei der Lineatur wird ein neues Muster immer beliebter: Punktkariert, gepunktet der Dotted. Hier sind hier die Linien nicht durchgezogen, sondern nur die Eckpunkte markiert, was sehr dezent und angenehm wirkt.

Neben Blanko, Liniert und Kariert hast du nun die Auswahl zwischen vier Mustern. Weil die Dotted-Lineatur einen guten Kompromiss zwischen Orientierung und Freiraum bietet, ist sie besonders für ein Bullet Journal geeignet.

Wer gerne zeichnet, wird Blankopapier am meisten mögen, ebenso die Kreativen, denen ein gleichmäßiges Schriftbild wirklich egal ist. Beim Zeichnen von geometrischen Formen mit Bannern und Kästen ist kariertes Papier die beste Wahl, denn diese Seiten bieten auch eine vertikale Orientierung.

  • Undatierte Kalender

Kalender ohne Datum werden immer öfter angeboten. Für die Anbieter ein Riesenvorteil, denn diese Kalender lassen sich länger verkaufen als nur ein Jahr. Die Restauflage der datierten Kalender hingegen landet gnadenlos in der Papiertonne.

Noch ein Vorteil: Man kann undatierte Kalender mitten im Jahr beginnen. Die Wochenplanung auf einer Doppelseite ist immer gleich, man muss nur das Datum eintragen. Wenn mal eine Woche nichts eingetragen wird, verschwendet man kein Papier, sondern setzt man seine Einträge auf der nächsten Doppelseite fort.

  • Termine und Notizen

Über Jahrzehnte wurde die Woche im Kalender auf zwei Seiten dargestellt. Auf der linken Seite standen Montag bis Mittwoch, rechts Donnerstag, Freitag und das Wochenende.

Immer mehr Kalender stellen die Woche auch als Doppelseite dar, aber links die Termine und Raum für Notizen auf der rechten Seite.

  • Kalender zum Selbst-Coaching

Immer beliebter werden auch Kalender zum Selbst-Coaching. Oft bieten sie eine Woche auf einer Doppelseite, aber nicht nur Raum für die Termine, sondern auch saisonale Tipps, Lebensweisheiten oder Zitate.

Oft findet man Textboxen, in die man Ziele und Wünsche eintragen kann, oder Checklisten wie „Wofür warst du heute dankbar?“

Wenn diese Produkte auch noch undatiert angeboten werden, kann man nicht mehr von einem Kalender sprechen, sondern von einem Coaching-Buch, das den Besitzer durch kreatives Schreiben zu neuen Zielen oder zum Erkennen seiner Persönlichkeit verhilft.

 

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Digital Filofax Kalender Notizbuch

Der Filofax von A bis Z

Der Engländer Steve Morton hat „File of Facts“ geschrieben

Zeitplanung mit Papier bleibt einfach und effizient, das können auch die ungezählten Apps und elektronischen Endgeräte nicht ändern. Vor allem die Ringordner von Filofax sind für viele ein unverzichtbarer Helfer geworden. Aber wie wählt man die optimale Größe und Einlagen aus? Wie kann der Filofax zu einem organisierten Leben beitragen?

Steve Morton, Blogger seit 2004 und langjähriger Moderator der Filofax-Community Philofaxy.com, bringt nun das neue Buch „File of Facts“ heraus. Es erscheint als eBook für die gängigen Lesegeräte von Amazon und Apple und als Taschenbuch in englischer Sprache.

„File of Facts“ richtet sich an Leser, die ihren ersten Filofax kaufen möchten, ihn gerade gekauft haben oder langjähriger Besitzer sind. Der Ratgeber soll dabei helfen, das Beste aus einem Filofax herauszuholen, von den Grundlagen bis zu geheimen Funktionen, von denen viele Benutzer vielleicht nichts ahnen.

Das Buch enthält eine Zeitleiste des Filofax über die letzten 100 Jahre, von den ersten Modellen über die wechselnden Besitzer bis zum aktuellen Stand. Da neben dem Original auch andere Hersteller sehr gute Zeitplaner für das Papierformat des Filofax anbieten, werden junge Marken wie Gillio oder Van Der Spek vorgestellt.

Als ehemaliger Ingenieur hat der Engländer Steve Morton das eBook logisch und praktisch aufgesetzt. Seine Ehefrau Alison, übrigens eine äußerst produktive Krimi-Autorin, hat den Originaltext redigiert und die Veröffentlichung bei Pulcheria Press vorbereitet.

Weitere Infos: „File of Facts“ von Steve Morton, erschienen bei Pulcheria Press

Hier kannst du das Buch bestellen:

E-Book: ISBN 9791097310332

Taschenbuch: ISBN 9791097310325

 

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Filofax

Her damit, weg damit

Ein Filofax Slimline Executive von 1991

Wie man einen gebrauchten Filofax kaufen und verkaufen kann, findest du in einem Beitrag auf Philofaxy.com in englischer Sprache

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Kreatives Schreiben

Journaling: Notizen eines Rock-Stars

Auszug aus „Journals“ – Die Tagebücher von Kurt Cobain

Journaling oder das Schreiben von Tagebüchern oder Ideensammlungen ist nicht neu. Ein altes Buch zeigt ganz anschaulich, welche Notizen ein US-Rockstar aus den 1990-ern hinterließ.

Vielleicht erinnern sich noch einige an eine Grunge-Band namens Nirvana und deren Frontman Kurt Cobain. Leider eine ganz tragische Figur: Kein Schulabschluss, kein Beruf, Drogen und Depressionen, Selbstmord. Was blieb, ist eine Band, die den Lauf der Musikgeschichte veränderte.Über Kurt Cobain wurde zu Lebzeiten und danach viel geschrieben, darunter ein Buch über seine „Tagebücher“, so der deutsche Titel, oder seine „Journals“ im Original. Als Faksimile werden Notizen, Skizzen und Tagebücher gezeigt, über 200 Seiten, teilweise eng beschrieben und mit eigenwilligen Cartoons illustriert. Viele davon würden heute als Sketchnotes durchgehen, also Notizen aus Worten und Bildern.

Wie besessen schrieb Kurt Cobain Dutzende von Spiralblöcken voll. Man findet Briefe, Todo-Listen, Erinnerungen, neue und überarbeitete Songtexte, dazu Entwürfe für LP-Cover und T-Shirts. Wie produktiv Cobain war, lässt sich nur grob schätzen. An einer Stelle beklagt er, dass vier seiner Notizbücher gestohlen wurden, in denen die Arbeit von zwei Jahren steckte.

Cobain kaufte vor allem die Spiralblöcke von Mead, denn sie waren preiswert und an jeder Ecke zu kriegen. Die Blöcke sind noch heute erhältlich, und zwar im amerikanischen Letter Format von 215,9 mm × 279,4 mm, das ungefähr so groß ist wie das deutsche DIN-A4 mit 210 mm × 297 mm.Der Vorläufer der Mead Paper Company wurde schon 1846 gegründet und übernahm 1966 Westab, den Anbieter der Spiralbücher. Im Programm von Mead sind heute Blöcke, Planer und die für die USA typischen 3-Ring-Binder. Mead gehört zur ACCO Gruppe mit den Planern von Day-Timer, Day Runner oder At-a-Glance.

Doch warum die superbilligen Spiralblöcke? Ganz einfach: Die Aufzeichnungen stammen aus 1987 bis 1993, als der PC noch in den Kinderschuhen steckte. Heute würde ein Kreativer wie Cobain seine Notizen vermutlich mit einem Tablet oder Smartphone festhalten, aber diese Geräte war zu jener Zeit noch nicht erfunden.Auch ein Notebook oder Laptop, die damals auch „Schlepptop“ genannt wurden, hätte Cobain nicht viel genutzt. So wie er seine Notizen behandelte, wie man auf den Faksimiles sehen kann, hätte ein tragbarer Computer nicht lange durchgehalten.

Zur gleichen Zeit, also Anfang der 90-er Jahre, erlebte der Filofax den Höhepunkt seines Lebenszyklus. Vielleicht war Cobain dessen Format Personal (95 x 171 mm) zu winzig, denn die Modelle in A5 war noch nicht erhältlich.Auch am Geld konnte es nicht liegen, dass Kurt Cobain keinen Filofax besaß. In „Journals“ findet sich ein Eintrag, dass er in einem Jahr (vermutlich 1993) rund 5 Millionen Dollar verdiente. Dafür hätte er auch die teuersten Filofax-Modelle wie den aus Haifischhaut gekriegt. Aber der passte nicht zum Stil des Kurt Cobain.Weitere Infos: www.mead.com

Zur Erinnerung: Kurt Cobain (1967 bis 1994) stammte aus der Nähe von Seattle und geriet dort in die Szene des Indie- und Punkrock. Mit 20 gründete er Nirvana, eine der ersten Grunge-Bands, und mit 23 verfiel er dem Heroin. Am 5. April 1994 erschoss sich Kurt Cobain in seinem Haus in Seattle, er wurde 27 Jahre alt.

Die Erstausgabe von „Journals“ erschien 2002, die deutsche Ausgabe heißt „Tagebücher“, beide erschienen in mehreren Verlagen und Auflagen.

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Coaching Kreatives Schreiben

Ein Buch, das etwas bewegen kann

Vertellis Chapters ist ein undatiertes Tagebuch, ein Personal Coach in Form eines Buches. Es soll dir helfen, bewusster und positiver durchs Leben zu gehen.

Halte einfach mal an, denke über dich nach und schreibe alles auf. Vertellis Chapters stellt dir inspirierende Fragen, mit denen du dich auf die Dinge konzentrierst, die wirklich wichtig sind. Zu den Fragen und Aufgaben gibt’s auf jeder Seite auch Zitate und Geschichten.

Das undatierte Coaching-Tagebuch hat 13 Kapitel, in denen du mehrere Bereiche deines Lebens ausloten kannst. Wenn du täglich mit dem Vertellis Chapters arbeitest, reicht der Seitenumfang für drei Monate.

 

Wie Vertellis Chapters entschleunigt

Es gibt keine Regeln oder Vorschriften, mit welchem Kapitel der Besitzer beginnt. Er sollte einfach das Thema auswählen, das das ihn oder sie am meisten anspricht.

Die Ziele können sein:

  • Positiver im Leben sein
  • Ungesunde Gewohnheiten aufgeben
  • Sich energisch und vital fühlen
  • Bessere Beziehungen zu anderen Menschen
  • Mehr Ausgeglichenheit

Die gedankliche Arbeit mit Vertellis Chapters ist frühestens nach drei Monaten beendet. Das Coaching-Buch ist so gestaltet, dass du es immer wieder verwenden kannst. Wenn du dein aktuelles Buch fertig hast, starte einfach mit dem nächsten.

Merkmale des Vertellis Chapters

  • Schwarzweiß-Design
  • Kunstledereinband
  • 13 x 21,8 cm
  • 192 Seiten
  • 13 Kapitel mit 7 Einträgen pro Kapitel
  • 3 Monate bei täglichem Schreiben
  • Bonus: Zwei Postkarten in einer Geheimtasche

 

Über den Hersteller

Vertellis wurde 2016 mit einer Crowdfunding-Kampagne in den Niederlanden gegründet. Der Firmenname ist holländisch und lässt sich mit „Erzähle es!“ übersetzen. Die ersten Produkte von Vertellis waren Fragekarten-Spiele für Paare und Familien, mit denen die Teilnehmer lernen, sich besser zu verstehen. Es folgten die Coaching-Bücher zum persönlichen Wachstum, die heute in sieben Ländern auf der ganzen Welt verkauft werden.

Weitere Infos: Vertellis.de

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