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Kreatives Schreiben

Ein gigantisches Werk: Die NGÜ NT Journaling-Ausgabe

Die NGÜ NT Journaling Ausgabe verbindet das Neue Testment mit zeitgemäßem Journaling. Foto (1): Deutsche Bibelgesellschaft

Du kennst dich mit Journaling aus, du verstehst Zeit-Management, kreatives Schreiben und Zeitplanbücher. Hier stellen wir ein Buch vor, das es so noch nie gegeben hat. 

Am Markt der Kalender findet man mehrere Planungsbücher mit einem Coaching-Teil, in dem die Besitzer ihre Ziele und Motive definieren und an deren Umsetzung arbeiten sollen. Die NGÜ NT Journaling-Ausgabe geht genau den umgekehrten Weg: Das Neue Testament der Bibel bildet den Rahmen zum Journaling, und zwar mit viel Raum zum Festhalten von Notizen oder Zeichnungen.

Die NGÜ NT Journaling-Ausgabe, das ist die Abkürzung der Neuen Genfer Übersetzung des Neuen Testaments, erschienen im Frühjahr 2021. Das Buch verbindet die Kraft des Neuen Testaments mit deiner Fantasie, Kreativität und dem Wunsch, mehr aus deinem Leben zu machen.

 

  • Erster Eindruck

Dieses Werk hat Gewicht. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es wiegt mit seinen 638 Seiten über 1.300 Gramm. Mit Maßen von 20,5 x 21 cm ist es auch zu schwer für den Rucksack oder Aktenkoffer, sondern eher für das konzentrierte und gesammelte Arbeiten am Schreibtisch.

Supercooles Layout mit viel punktkariertem Weißraum für eigene Gedanken

Und jetzt schlagen wir das Buch auf: Ein absolut cooles Layout mit viel Weißraum und punktkarierter Lineatur. Das Papier ist dick genug, dass es bei der Verwendung eines Füllers oder Markierers nicht zum Durchbluten des Tintenauftrages kommt.

Dadurch hast du alle Möglichkeiten des Journaling, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst ein Bullet Journal oder Tagebuch anlegen oder die Seiten mit Art Lettering selbst illustrieren. 

 

  • Hintergrund: Eine traurige Wahrheit

Warum empfehlen wir auf dieser Homepage einen biblischen Text? Die Kirchen, welche die Inhalte der Bibel verbreiten, erreichen junge Menschen nur vor ihrer Kommunion oder Konfirmation. Danach lassen sich viele junge Menschen nie wieder in ihrer Kirche blicken. Der Grund ist klar: Sie leben in einer ganz anderen Welt als ihre Pfarrer, die oft in den 50ern oder noch älter sind.

Durch den Altersunterschied erfassen junge Menschen nur mühsam die Inhalte der Bibel, denn deren Themen wurden an Erwachsene gerichtet. Sind junge Menschen aber durch Erfahrung und ein eigenes Leben geformt, stellen einige fest, dass die Bibel zeitlose Antworten und Ratschläge bietet, zur Lektüre und Inspiration eine unvergleichbare Grundlage.

 

  • Hintergrund: Welche Bibeln gibt es?

In der Katholischen Kirche wird eine Einheitsübersetzung der Bibel verwendet, die evangelischen Christen haben die Wahl zwischen mehreren Übersetzungen, die maßgebliche davon ist die Lutherbibel. Daneben werden weitere Übersetzungen empfohlen, eine davon ist die NGÜ. Sie stammt aus der Schweiz und wird seit 1988 von der Genfer Bibelgesellschaft verlegt.

 

  • Hintergrund: Der Verlag

In Deutschland wird die NGÜ NT Journaling-Ausgabe vom Brunnen Verlag im hessischen Gießen herausgegeben, einem führenden Anbieter von christlicher Literatur. Der Brunnen Verlag darf aber nicht mit Brunnen aus Heilbronn verwechselt werden, einem angesehenen Anbieter von Schulbedarf, Notizbüchern und Papeteriewaren.

Die NGÜ gehört zum Programm der Deutschen Bibelgesellschaft aus Stuttgart, die als Verlag über 700 Bücher und andere Medien verbreitet. Im Sortiment sind über 300 Bibelausgaben, von denen jährlich über 400.000 Exemplare an Gläubige, Kirchengemeinden und Studierende geliefert werden.

 

Bei Amazon gibt’s weitere Infos über die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ). NT. Journaling-Ausgabe

 

Weitere Infos:

ISBN-13: 9783438013309

ISBN-10: 3438013304

www.die-bibel.de

https://brunnen-verlag.de

www.brunnen.de

https://ngue.info

 

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Kreatives Schreiben

Buch-Projekt: Warum uns Schreiben erfolgreich und glücklich macht

Ein neues Buch über das „Erfolgsprinzip Schriftlichkeit“ soll die Begeisterung für das Schreiben – ganz gleich, ob per Hand oder Tastatur – wecken. Dahinter steht Matthias Büttner, Geschäftsführer der X17 und X47 GmbH aus Saarbrücken.

Du kannst das Projekt mit Hinweisen auf Studien, Bücher oder Zeitungsartikel unterstützen oder persönliche Erfahrungen beisteuern. Geplant ist ein „Non-Profit-Buch“, das zu Selbstkosten verlegt und kostenlos über die sozialen Medien verbreitet wird.

Weitere Infos: Download-Link zum ersten groben Diskussionsentwurf

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Kalender Notizbuch

Gestatten: Hobonichi, Deep Red

Jetzt liegt ein Hobonichi vor mir auf dem Schreibtisch: Der „Deep Red“ im Format „Weeks“, das dritte Format neben DIN A5 und DIN A6. Der Einband fühlt sich etwas rau, aber belastbar an, und der Planer liegt geöffnet nicht flach auf der Unterlage. 

Die Einteilung ist wie in den anderen Planern von Hobonichi: Es beginnt mit zwei Jahresübersichten auf je einer Seite mit winzigen Feldern für den einzelnen Tag. Gefolgt von einer Monatsübersicht mit breitem karierten Rand für weitere Einträge, danach ein Wochenkalender mit sieben Tagen auf der linken Seite und einer karierten Notizseite rechts. Nach 75 nummerierten Notizseiten folgt ein Infoteil auf Japanisch.

Das Tomoe River 52N Papier des Hobonichi ist dünn, aber auch beständig gegenüber einem Füller oder Stabilo-Markierer. Das Papier wiegt 52 g/qm und ist damit noch leichter als die 70 g/qm des Moleskine. Es ist in mehreren Grautönen ganz dezent bedruckt, für die Sonntage im Monatskalender wird ein elegantes Hellrot verwendet. Die Kästchen messen 4×4 mm statt der bei uns gewohnten 5×5 mm.

Im unteren Teil des Wochenkalenders steht ein Spruch oder Zitat – allerdings auf japanisch. Einzelne Modelle des Hobonichi gibt es auch mit englischen Texten, die jedoch gegenüber dem Original gekürzt wurden.

Noch etwas zum Papier: Die Tomoegawa Papierfabrik am Fluss Tomoe wurde 1914 in Shimizu gegründet, heute eine Stadt mit 240.000 Einwohnern. Das Unternehmen aus Tokio produziert Zellstoff, Papier und Pappe und beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter. Die wichtigsten Papiere sind das Tomoe River 52N und das etwas schwerere 68N mit 68 g/qm, das aus dem Zeitungsdruck stammt.

Eine Besonderheit des Hobonichi Techo sind die Cover zu den Planern. Sie sind aus Nylon, Stoff oder Leder und kommen jedes Jahr in vielen Farben und Mustern und von vielen unabhängigen Herstellern. Zu den Covern erhält man sogar ein durchsichtiges oder gemustertes Cover aus PVC. 

Wo erhältlich? 

Du kannst einen Hobonichi Techo über die Homepage des Herstellers kaufen, allerdings nur mit Kreditkarte. Der Planer wird dann aus Japan versandt und kann länger unterwegs sein. Da Japan nicht zur EU gehört, musst du als Käufer deinen Hobonichi selbst verzollen. Dafür sind beim örtlichen Zollamt 19 % Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen.

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon erhältst du deinen Hobonichi ganz schnell und problemlos

Weitere Infos:

www.1101.com

www.luiban.de

https://www.tomoegawa.co.jp/english/corporation/group.html

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Methoden

Überzeugend, da einfach: Die 5×3-Methode

Der Erfinder der 5×3 Methode hat auch die Zeitplaner X17 und X47 entwickelt. Foto (1): X17

Der Unternehmer Matthias Büttner aus Saarbrücken, der auch die Terminplaner X17 und X47 entwickelt hat, ist der Schöpfer der 5×3-Regel. Sie lautet: „Notiere an 5 Werktagen die jeweils 3 wichtigsten Aufgaben!“ 

Daraus folgt:

  • Erledige zuerst diese drei Aufgaben
  • Halte das an den fünf Werktagen der Woche durch
  • Hake jede Aufgabe ab, sobald sie erledigt ist
  • Notiere alles, auch Telefon- und Gesprächs-Notizen, in ein Planungsbuch
  • Archiviere das Buch – es bleibt ein wertvolles Zeitdokument!

Notieren, erledigen, abhaken 

Wie kannst du viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen? Sie kommen von allen Seiten – Meetings, Mails, Anrufe, eigene Ideen, Fristen. Aber vieles wird nach einem chaotischen System erledigt:

  • Was schnell erledigt werden kann, wird bevorzugt
  • Aufgaben, die Spaß bringen, werden vorgezogen
  • Dringende Aufgaben werden wichtigen Aufgaben vorgezogen

Hier setzt das Zeit-Management an. Doch warum empfiehlt Matthias Büttner Papier statt Smartphone? Ein Handy oder Tablet hat man ständig dabei, und es ist voller Ablenkungen und Infos. Grundsätzlich ist auch eine Notiz im Smartphone besser als keine Notiz.

Für das Zeit-Management auf einem Blatt Papier gibt es mehrere Gründe: 

• Mit Papier verlässt du die Welt der Elektronik und bekommst Abstand, der zur Klarheit führt

• Handschrift verstärkt die Gewohnheit, vieles aufzuschreiben

• Geschriebenes bleibt länger präsent und verbindlicher als getippte Worte

Sobald eine Aufgabe erledigt ist, solltest du sie abhaken oder durchstreichen. Je intensiver du diesen Augenblick erlebst und genießen kannst, desto größer die Motivation für die Zukunft.

Ganz wichtig ist auch das Papierformat: DIN A4 ist gut für Meetings, DIN A5 ist sehr beliebt, A6 für die kleine Tasche und das Format DIN A5 Quer liegt platzsparend vor der Tastatur. 

 

Über Matthias Büttner

Der Autor wurde 1964 bei Lübeck geboren und studierte nach einer Banklehre in Saarbrücken. Danach berufliche Stationen in Marketing und Consulting.

Noch bevor das Internet uns allen zugängig war, suchte Büttner nach schriftlichen Verfahren zur Planung des privaten und Berufslebens. Schon im Studium entstand die Idee, Notizhefte mit einem Federmechanismus in eine Hülle zu klemmen. Das führte 2006 zu dem X47-Terminplaner und der Schwesterfirma X17.

2008 erschien die erste Auflage des Buches „Zeit optimal nutzen“ von Matthias Büttner. 2015 entwickelte Büttner das Konzept und Buch der „Die 5×3 Methode“, gefolgt von weiteren Titeln wie 

  • „Die ICH-Strategie – Wo will ich hin“
  • „Das ICH-Management – Wie erreiche ich meine Ziele?“
  • „Die THINK!-Methode – Die Chance zur Änderung Ihres Verhaltens“.

 

Weitere Infos:

www.5×3-methode.com

www.x17.de

www.x47.com

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Filofax Hersteller

Alles außer Filofax

Neben Filofax, dem Pionier und Marktführer der Zeitplanung auf Papier, tummeln sich noch mehrere Marken in diesem Markt. Wie stehen sie heute so da?

Diese Anbieter sind:

  • Chronoplan 
  • Helfrecht
  • Succes
  • Tempus
  • Time/system

    Ein Chronoplan Midi – noch fast wie aus dem Paket
  • Die halten noch lange

Chronoplan wurde von der heutigen Avery Zweckform entwickelt, einem Anbieter von Etiketten und Formularbüchern. Das Unternehmen bietet heute Terminplaner in zwei Größen, Einlagen sowie mehrere Kalender an.

  • Die mit den markanten Ecken

Helfrecht hat sich auf Schulungen und Seminare für Unternehmen spezialisiert. Aus den Trainings wurde ein Panungssystem abgeleitet, dessen Formulare in Ringbücher mit 115 x 168 mm passen. Die Ringbücher, erkennbar an einer abgerundeten Ecke, wirken wie eine Zugabe zu den Schulungen. Daneben wird auch ein Buchkalender in A5 angeboten.

  • Zeitplaner aus den Niederlanden

Succes wurde 1928 in den Niederlanden gegründet und verlegte mit dem „Succes Magazin“ das erste Wirtschaftsmagazin des Landes. 1932 folgten die Succes Kalender. Heute liefert Succes nicht nur Ringbücher und Kalender, sondern auch Lederwaren und Taschen. Die Ringbücher gibt’s in vier Formaten, dazu Einlagen und Formblätter. Das Format Senior misst 95 x 150 mm und weicht damit von der Größe des Filofax Personal ab.

  • Stark im Consulting

Tempus hat eine eigene Akademie und das Consulting zur Zeitplanung aufgebaut, dazu kommen Ringbücher und Formulare für A5 und das eigene „Westentaschenformat“ mit einer Papiergröße von 8,6 x 14,5 cm.

  • Die für den Manager

Time/system wurde 1981 in Dänemark gegründet. Das A5-Ringbuch war lange Statussymbol für leitende Angestellte. Heute sind Ringbücher in A5 und dem eigenen Format Compact im Programm, das in Größe und Lochung aber vom Quasi-Standard des Filofax Personal abweicht. Seit den 80er Jahren bietet Time/system auch Schulungen fürs Zeitmanagement an, das dem Jahresinhalt für die Ringbücher entspricht.

 

Weitere Infos

 

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Filofax Hersteller

Statt Filofax: Ein „Big Boss Man“ von Chronoplan

Das Angebot an hochwertigen Organisern wird immer dünner. Im Handel ist Filofax am häufigsten anzutreffen, andere Marken sind nur noch online erhältlich. Schauen wir uns einmal dieses Ringbuch von Chronoplan an.

Der Chronoplan Midi (l.)  im Größenvergleich mit einem Filofax Winchester

Größer als ein Filofax

Gestern kam das Paket an. Drinnen ein Chronoplan Terminplaner Midi aus schwarzem Vollrindleder, Bestellnummer 50174. Erster Eindruck: Das Leder fühlt sich angenehm an, die Verarbeitung wirkt solide.

Zur Ausstattung des Chronoplan gehören Einsteckfächer, zwei Stiftschlaufen und ein Druckbleistift der Edelmarke Faber-Castell. Gefüllt ist der Chronoplan mit Notizpapier, zwei Registern, Tageslineal und einem Formularpaket.

Kalenderblätter wurden nicht mitgeliefert – aber wer führt seinen Terminkalender noch auf Papier? Klar: Es gibt eine Alarmfunktion, und wiederkehrende Termine müssen nicht neu eingetragen werden.

Die Ringe haben einen Durchmesser von 25 mm. Sie sind wieder rund, nachdem der D-Ring von Chronoplan nicht wirklich praktisch war. Die aktuellen Ringe sind auch nicht in der Mitte des Organisers angebracht, sondern nach rechts versetzt. Das bedeutet: Dieses Zeitplanbuch ist deutlich größer als ein Filofax, und es passt auch viel mehr rein.

Geöffnet liegt der Chronoplan Midi vollkommen flach auf einer Unterlage auf. Die Ringe passen superpräzise ineinander und lassen das Vertrauen aufkommen, dass sie noch lange halten.

Ein Fazit

Als Filofax auf der Höhe des Erfolges war, wollte ich keine andere Marke kaufen. Aber die Zeiten ändern sich. Denn darauf kommt es an:

  • Qualität des Materials
  • Verarbeitung
  • Zuverlässigkeit der Ringmechanik

Ich besitze jetzt vier Zeitplaner von Chronoplan, und ich finde, der ist die bessere Wahl als das Original.

Zum Hersteller

Das Zeitplansystem Chronoplan entstand 1991 bei Zweckform aus Oberbayern. 1946 gegründet, begann Zweckform mit Formularbüchern und erfand 1954 den Quittungsblock, von dem noch heute Millionen verkauft werden. 

Nach dem Erfolg in Deutschland begannen die weltweiten Geschäfte. Seit 1987 vertreibt Zweckform auch die Post-It Haftnotizen von 3M. Anfang 1999 ging Zweckform in dem US-Konzern Avery Dennison auf. Der wiederum wurde von Stan Avery gegründet, der 1935 in New York die Selbstklebe-Etiketten erfand. 

2013 wurde die Sparte der Avery Büroprodukte an die kanadische CCL Industries aus Toronto verkauft, die mit über 21.000 Mitarbeitern einen Weltumsatz von über 3,5 Milliarden Euro erzielt.

Weitere Infos: www.avery-zweckform.com

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Hersteller Traveler's Notebook

Statt Filofax: Das Traveler’s Notebook

Ein Traveler’s Notebook von Midori aus Japan. Foto (1): Traveler’s Company

Ein Traveler’s Notebook ist eine Hülle für Notizbücher und Zubehör. Der Einband besteht zumeist aus Leder, angeboten werden auch andere Materialen. Die Notizhefte werden mit Elastikbändern oder Metallklemmen in der Hülle befestigt.

Das Traveler’s Notebook ist eine Alternative zu einem Ringbuch wie dem Filofax – nicht so dick und vor allem sind beide Seiten mühelos zu beschritten, da die Ringmechanik fehlt und der schreibenden Hand nicht im Weg ist.

Den Einband gibt es in mehreren Größen und Farben:

  • A5 für komfortables Schreiben und genug Platz für Skizzen und Zubehör
  • A6 oder so groß wie ein Reisepass eignet sich ideal zum Mitnehmen in der Hosentasche
  • Hochformat wie der Hobonichi Weeks

In die Hülle kannst du beliebig ein oder mehrere Notizbücher packen, und du hast auch einige Auswahl beim Papier: Unbedruckt, liniert, kariert oder punktkariert (dotted), außerdem weich und glatt oder Kraft- oder Skizzenpapier zum Zeichnen. Kalender sind im Tages-, Wochen- oder Monatslayout erhältlich und lassen sich mit Notizheften deiner Wahl kombinieren.

Als Zubehör erhältst du

  • Stiftschlaufen zum Einkleben, obwohl ein Stift auch hinter die Bänder geklemmt werden kann
  • Hüllen für Visitenkarten, Briefmarken oder Fotos, Quittungen und anderen Kleinkram
  • Wenn du viel und gerne schreibst, kannst du die vollen Notizhefte sammeln und archivieren, dafür gibt es Ordner und Boxen.

Einer der ersten Anbieter der Traveler’s Notebooks war Midori aus Japan, ein führender Papier-Hersteller des Landes.

  • 1950: Midori wird gegründet und bietet Schreibpapier und Umschläge an
  • 2006: Das erste Traveler’s Notebook von Midori mit fünf Notizbüchern als Einlage
  • 2009: Ein Traveler’s Notebook in der Größe des Reisepasses
  • 2011: Midori eröffnet erste Ladengeschäfte in Japan
  • 2015: Midori gründet die Marke Traveler’s Company

Weitere Infos: https://www.travelers-company.com

https://www.midori-japan.co.jp/md/en/

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Filofax

Wie der Filofax entstand

Heute ist wohl kaum auszumachen, wer zuerst einen systematischen Zeitplaner führte. Vieles deutet darauf hin, dass die Wurzeln in den USA liegen. Ende des 18. Jahrhunderts erscheinen dort die ersten Wochenkalender mit festen Rubriken. 

Als das Leben in den USA hektischer und geschäftiger wird, bieten diese Kalender immer mehr Platz für Notizen und Termine, aber auch Wetterregeln, Bibelworte und kommerzielle Anzeigen.

Anfang des 20. Jahrhunderts gelangt die Idee des Zeitplaners nach Europa, wo Norman & Hill in London 1921 den Filofax herausbringen. Vorbild sind die Ringordner von Lefax. Der ist aber kein gebundener Kalender, sondern eine Sammlung loser Blätter, die jeder nach seinem Bedarf zusammenstellt.

Seine größte Zeit hat das Zeitplanbuch in den 80ern, als der Filofax zum Statussymbol der Yuppies wird, also jüngere und gut verdienende Angestellte in den Ballungsräumen von Europa und den USA.

Doch im neuen Jahrtausend übernimmt die Elektronik – und Papier muss weichen. Angesagt sind jetzt Tablets und Smartphones, während das Zeitplanbuch aus den Regalen verschwindet.

Doch so ganz gehen die Planer nicht unter – vielmehr erleben sie mit dem Bullet Journal und Journaling ein Comeback. Das sind maßgeschneiderte Planer auf punktkariertem Papier – und für viele ein ständiger Begleiter. Manche nur für ein Jahr, andere für länger. Oft auch viel länger.

Mein erster Filofax

Wir schreiben 1987, und ich kaufe in London meinen ersten Filofax. Es ist ein „Argyll“ aus Kalbsleder, er kostet 70 Euro. Das gleiche Modell aus anderen Ledersorten heißt „Buckingham“.

Mein Filofax ist aus vertrauensvollem schwarzen Leder, im Format Personal für Papier mit 95 x 171 mm und hat je eine Tasche in der rechten und linken Innenseite. Eingraviert ist der Code „4CLF“, also die Angabe für die Zahl der Taschen (4) und das Material (CLF – Calf, Kalbsleder).

Diesen Filofax habe ich heute noch. Aber ich bedaure, dass ich ihn nicht bei Harrods gekauft habe, wo er mit einer goldenen Prägung des Kaufhauses angeboten wurde. Aber so war diese Zeit. Der Filofax war teuer, ein Statussymbol und noch weit davon entfernt, dass er einmal zu einem günstigen Massenprodukt wird.

 

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Kalender Notizbuch

Ein Fotobuch als Terminkalender

Auch ein Fotobuch eignet sich als Terminkalender, es bietet sogar einige Vorteile. Das wollte ich ausprobieren und bastelte mit einer Fotobuch-App mein ganz eigenes Exemplar mit 28 Fotos.

Nach fünf Werktagen durfte ich den Terminkalender in meinem Drogeriemarkt abholen: Ein nagelneues Fotobuch im A5-Hochformat von 15 x 21 cm, mit Doppelringbindung und insgesamt 128 Seiten.

Neben dem Wochenkalender gibt es Infos über Schulferien und Feiertage (obwohl die heute kein Mensch mehr mit dem Kalender sucht), Seiten für Adressen und Notizen. Das Cover und 14 Seiten sind beidseitig mit Fotos bedruckt. Der Einband mit zwei transparenten Deckeln wirkt so robust, dass es der Kalender im Rucksack, der Handtasche oder dem Aktenkoffer bestimmt lange aushält.

Die Vorteile des Fotokalenders

  • Startmonat frei wählbar
  • Liegt geöffnet flach auf
  • Liegt in A5 oder A4 auf dem Tisch
  • Mit vielen Lieblingsfotos

Das Fotobuch entstand bei Cewe, dem größten Fotolabor in Europa, und zwar im Digitaldruck, der sich optimal für eine Auflage von einem Exemplar eignet. Laut Cewe hat das Papier eine Stärke von 250 g/m² und eine seidenmatte Oberfläche. Dagegen ist das Papier im Moleskine mit 70 g/m² oder gar im Hobonichi mit 52 g/m² sagenhaft dünn.

Eine Woche ist auf zwei Seiten untergebracht, jede zeigt Jahr, Monat, Tag, Wochentag und rechts unten eine Monatsübersicht, wegen der Samstag und Sonntag zu einem einzigen Feld zusammengezogen sind.

Herkömmliche Kalender beginnen im Januar oder Juli, das Fotobuch kann man mit einem beliebigen Anfangsmonat bestellen. Dafür bleibt der Preis das ganze Jahr stabil, während die Jahreskalender bereits im ersten Quartal oft stark reduziert sind.

Im Vergleich zu Terminkalendern, die auch um die 20 Euro angeboten werden, ist die Ausstattung im Fotobuch aber sparsam: Es gibt keinen Stifthalter, keine Froschtasche, kein Lesebändchen und kein Gummiband. Das lässt sich aber verschmerzen, denn zur Not kann man diese Features auch in Eigenarbeit nachrüsten.

Zur Doppelringbindung: Die Hersteller von Notizbuch und Kalender sind stolz, wenn ihre Bücher vollkommen flach auf einer Oberfläche liegen. Bei einer Doppelringbindung ist das kein Problem, man kann das Buch sogar so hinlegen, dass nur die Hälfte einer Woche im Format A5 auf dem Schreibtisch liegt. 

Aber wie kriegt man dieses Fotobuch? Cewe Fotowelt ist eine kostenlose App mit einem Editor zur Gestaltung der Buchseiten. Zuerst hat man eine Auswahl an Kalendern und Jahresplanern für den Schreibtisch, die Aktentasche oder die Wand. Die App bietet viele Designs und Vorlagen zur Gestaltung der Kalenderseiten. Man kann sich das Fotobuch zusenden lassen oder einem Drogeriemarkt abholen und dort an der Kasse bezahlen.

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Dieser Beitrag enthält Werbung für das Fotobuch von Cewe. Durch das Anklicken der Links entstehen dir keine Kosten

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Hersteller Notizbuch

Starke Planer aus Fernost

Kaum ein Land hat eine so lange Tradition in der Papierherstellung wie Japan – oder in der Kunst, Papier zu falten: Origami. Wer einen Kalender oder ein Notizbuch sucht, findet in Japan sehr schöne Produkte – und nicht nur von Hobonichi.

 

  • Nur 8x in Deutschland

Muji ist eine 1980 gegründete japanische Handelskette mit über 20.000 Mitarbeitern und 800 Filialen in 26 Ländern. Als Eigenmarke der Seibu-Kaufhauskette hat Muji heute über 7.000 Artikel im Programm, die einen Weltumsatz von über 3,7 Milliarden Euro bringen.

Es sind No-Name-Produkte, nicht überteuert, aber von einer bezaubernden Ästhetik. Das Erfolgsrezept von Muji: Die Produkte sind preisgünstig, stammen aber von namhaften Designern aus der ganzen Welt.

In Deutschland hat Muji acht Läden, drei davon in Berlin. Sie verkaufen Schreibwaren, Büroartikel, Kosmetika, Kleidung und Möbel. In den „Fünf Höfen“ in München haben wir eine ganze Reihe von Kalendern und Notizbüchern gefunden, die meisten in schlichtem braunen Papier, das sich sehr angenehm anfühlt.

Weitere Infos: www.muji.eu

 

  • Zeitplaner für die Industrie

Nolty ist wie Pagem eine Notizbuch-Marke der Japan Management Association (JMA). Seit seiner Einführung im Jahr 1949 sollte das „Efficiency Notebook“ die Manager in Wirtschaft und Industrie schneller und produktiver machen. 

Zunächst wurde das Notizbuch an die Mitglieder des Verbandes verschenkt, seit 1958 an jedermann verkauft. 2013 entstand daraus die Marke Nolty, 1991 war bereits die Marke Pagem erschienen. 

Das Notizbuch von Nolty enthält eine Zeitskala statt einer leeren Fläche für den Planungszeitraum. Die Größe richtete sich nach der Postkarte, dem damals führenden Medium im Geschäftsleben, und das cremefarbene Papier ist dünn und leicht zu beschreiben.

Weitere Infos: https://nolty.jp

https://pagem.jp

 

  • Ausgezeichnetes Design

Die japanische Marke Stalogy steht für „Standard & Technology“ und gehört einer Tochter des japanischen Chemiekonzerns Nitto Denko, 1918 in Osaka gegründet und heute über 30.000 Mitarbeiter stark.

Stalogy ist auf Haushaltsprodukte und Schreibwaren spezialisiert, darunter auch Notizbücher und Kalender. Ein Notizbuch von Stalogy hat Felder für Uhrzeit, Nummer, Datum und Wochentag sowie ein kariertes Raster. Diese Elemente werden auf jeder Seite in dezentem Hellgrau gedruckt.

Das Notizbuch liegt geöffnet ganz flach auf und lässt sich um fast 360 Grad durchbiegen. Das dünne Papier verträgt Bleistift, Kugelschreiber und laut Hersteller sogar Füllfederhalter. Das Notizbuch der Editor’s Series von Stalogy wurde in Japan mit mehreren Design-Preisen ausgezeichnet.

Weitere Infos: http://stalogy.jp

 

Bei aller Faszination dieser schönen Produkte bitte bedenken:

  • In Japan wird seit Jahrhunderten fast nur sehr dünnes Papier verwendet – deine Schrift kann darauf ausfransen oder durchdrücken
  • Wer ein Notizbuch direkt in Japan kaufen will, muss Bestellungen über 22 Euro incl. Versand selbst verzollen
  • Ein Kalender oder Notizbuch aus Japan ist zumeist nur in englisch und japanisch beschriftet

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