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Nicht Kunst, sondern Werkzeug

Aus „Journals“ – Die Tagebücher von Kurt Cobain

Ganz einfach gesagt: Sketchnotes sind Notizen aus Worten und Bildern. Das Wort setzt sich zusammen aus Sketch (engl.: Skizze, Abbildung) und Note (engl.: Notiz). Die Besonderheit: Durch die Kombination von Wort und Bild werden Aufzeichnungen doppelt im Gehirn verankert – und dadurch besser behalten.

Auf dem Blatt einer Sketchnote können die Worte und Bilder linear, strahlenförmig, wie in einer Mindmap oder zufällig verteilt sein. Die Absicht dahinter: Sketchnotes sollen Notizen leichter verständlich machen und für eine bessere Erinnerung daran sorgen. 

Dafür sorgt der „Bildüberlegenheits-Effekt“ (Picture Superiority Effect), den auch der Volksmund kennt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Die doppelte Darstellung in Wort und Bild schafft eine doppelte Codierung, an die sich das Gehirn lieber erinnert als an Textwüsten. Kurz: Das Gehirn liebt Bilder mehr als puren Text.

Für kreative Brainstorms

Die Einsatzgebiete sind privat, aber auch beruflich. So eignen sich Sketchnotes ebenso fürs Tagebuch oder private Listen, man kann damit aber auch Meetings, Präsentationen und Events vorbereiten. 

Kreative können sich beim Brainstorming oder dem Finden neuer Ideen beflügeln lassen. Angeblich entstanden sogar die ersten Entwürfe für den Social-Media-Dienst Twitter als Sketchnotes.

Sketchnotes lassen sich mit Kugelschreiber, Markierer oder Bleistift auf Papier anfertigen, aber auch mit Tablet-Computern. Dort simulieren grafische Apps die Arbeit mit Farben und Stiften, sie bieten aber auch Symbole und Effekte. Farbe kann gewissen Elementen mehr Bedeutung verleihen oder die Lesbarkeit der Aufzeichnungen erleichtern.

Zur Beruhigung: Für Sketchnotes muss niemand künstlerisch zeichnen können, denn es geht hier nicht um Kunst, sondern um ein Werkzeug zur Arbeit mit Inhalten. 

Weitere Infos:

Sketchnotes – Bücher und Zubehör

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3 Neuheiten bei Leuchtturm1917 

Das Bullet Journal Edition 2 ist nun in drei Farben erhältlich. Foto (1): Leuchtturm1917

Wie wir erfahren haben, stehen bei Leuchtturm1917 mehrere Neuerscheinungen für das erste und zweite Quartal 2022 an.

  • Hardcover in B5

Für Januar 2022 ist ein neues Notizbuch im Format Composition (B5) vorgesehen. Dabei handelt es sich um die Größe von 178 x 254 mm, die zwischen DIN-A5 und DIN-A4+ liegt. Das in den USA sehr beliebte Format ist ungefähr so groß wie ein Tablet-Rechner. Anders als die bekannten Softcover-Bücher in B5 kommt das neue Notizbuch als Hardcover auf den Markt.

  • Neues Bullet Journal

Im April 2022 wird das bekannte Bullet Journal von Leuchtturm 1917 auch im Farbton Blue angeboten. Die aktuelle Edition 2 des Bullet Journal ist nur in Schwarz und „Blush“, einer Art Rosa, erhältlich.

Das aktuelle Bullet Journal der Edition 2 bietet viele Features und Details, die zusammen mit der weltweiten BuJo-Community und dem Autor Ryder Carroll entstanden. Dessen Buch „Die Bullet Journal Methode“ war die erste Grundlage dieser Zeit- und Lebensplanung.

Zu den Features des aktuellen BuJo gehören ein superschweres 120 g/m² Papier mit punktkarierter Lineatur, ein Sticker-Set sowie eine Kurzanleitung zum Bullet Journaling, allerdings nur in Englisch.

  • Premiere: Ein Journal für Sketchnotes

Für Juni 2022 plant Leuchtturm1917 ein „Sketchnote Journal“, das speziell für diese Notizen aus Worten und Bildern entwickelt wurde. Diese Sketchnotes eignen sich für private Aufzeichnungen, aber auch zur Vorbereitung von Meetings, Präsentationen und Events.

Die Besonderheit: Durch den „Bildüberlegenheits-Effekt“, also dass ein Bild mehr sagt als 1.000 Worte, bleiben Sketchnotes aus Bild und Text viel besser in Erinnerung als reine Texte. Angeblich entstanden sogar die ersten Entwürfe für die Social Media-Plattform Twitter als Sketchnotes.

Weitere Infos:

 

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