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Kreatives Schreiben

Buch-Projekt: Warum uns Schreiben erfolgreich und glücklich macht

Ein neues Buch über das „Erfolgsprinzip Schriftlichkeit“ soll die Begeisterung für das Schreiben – ganz gleich, ob per Hand oder Tastatur – wecken. Dahinter steht Matthias Büttner, Geschäftsführer der X17 und X47 GmbH aus Saarbrücken.

Du kannst das Projekt mit Hinweisen auf Studien, Bücher oder Zeitungsartikel unterstützen oder persönliche Erfahrungen beisteuern. Geplant ist ein „Non-Profit-Buch“, das zu Selbstkosten verlegt und kostenlos über die sozialen Medien verbreitet wird.

Weitere Infos: Download-Link zum ersten groben Diskussionsentwurf

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Kalender Notizbuch

Gestatten: Hobonichi, Deep Red

Jetzt liegt ein Hobonichi vor mir auf dem Schreibtisch: Der „Deep Red“ im Format „Weeks“, das dritte Format neben DIN A5 und DIN A6. Der Einband fühlt sich etwas rau, aber belastbar an, und der Planer liegt geöffnet nicht flach auf der Unterlage. 

Die Einteilung ist wie in den anderen Planern von Hobonichi: Es beginnt mit zwei Jahresübersichten auf je einer Seite mit winzigen Feldern für den einzelnen Tag. Gefolgt von einer Monatsübersicht mit breitem karierten Rand für weitere Einträge, danach ein Wochenkalender mit sieben Tagen auf der linken Seite und einer karierten Notizseite rechts. Nach 75 nummerierten Notizseiten folgt ein Infoteil auf Japanisch.

Das Tomoe River 52N Papier des Hobonichi ist dünn, aber auch beständig gegenüber einem Füller oder Stabilo-Markierer. Das Papier wiegt 52 g/qm und ist damit noch leichter als die 70 g/qm des Moleskine. Es ist in mehreren Grautönen ganz dezent bedruckt, für die Sonntage im Monatskalender wird ein elegantes Hellrot verwendet. Die Kästchen messen 4×4 mm statt der bei uns gewohnten 5×5 mm.

Im unteren Teil des Wochenkalenders steht ein Spruch oder Zitat – allerdings auf japanisch. Einzelne Modelle des Hobonichi gibt es auch mit englischen Texten, die jedoch gegenüber dem Original gekürzt wurden.

Noch etwas zum Papier: Die Tomoegawa Papierfabrik am Fluss Tomoe wurde 1914 in Shimizu gegründet, heute eine Stadt mit 240.000 Einwohnern. Das Unternehmen aus Tokio produziert Zellstoff, Papier und Pappe und beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter. Die wichtigsten Papiere sind das Tomoe River 52N und das etwas schwerere 68N mit 68 g/qm, das aus dem Zeitungsdruck stammt.

Eine Besonderheit des Hobonichi Techo sind die Cover zu den Planern. Sie sind aus Nylon, Stoff oder Leder und kommen jedes Jahr in vielen Farben und Mustern und von vielen unabhängigen Herstellern. Zu den Covern erhält man sogar ein durchsichtiges oder gemustertes Cover aus PVC. 

Wo erhältlich? 

Du kannst einen Hobonichi Techo über die Homepage des Herstellers kaufen, allerdings nur mit Kreditkarte. Der Planer wird dann aus Japan versandt und kann länger unterwegs sein. Da Japan nicht zur EU gehört, musst du als Käufer deinen Hobonichi selbst verzollen. Dafür sind beim örtlichen Zollamt 19 % Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen.

Ein Tipp: Wenn du dir einen Kalender von Hobonichi besorgst, bist du unter den Ersten, die ihn hier besitzen. Bei Amazon erhältst du deinen Hobonichi ganz schnell und problemlos

Weitere Infos:

www.1101.com

www.luiban.de

https://www.tomoegawa.co.jp/english/corporation/group.html

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Methoden

Überzeugend, da einfach: Die 5×3-Methode

Der Erfinder der 5×3 Methode hat auch die Zeitplaner X17 und X47 entwickelt. Foto (1): X17

Der Unternehmer Matthias Büttner aus Saarbrücken, der auch die Terminplaner X17 und X47 entwickelt hat, ist der Schöpfer der 5×3-Regel. Sie lautet: „Notiere an 5 Werktagen die jeweils 3 wichtigsten Aufgaben!“ 

Daraus folgt:

  • Erledige zuerst diese drei Aufgaben
  • Halte das an den fünf Werktagen der Woche durch
  • Hake jede Aufgabe ab, sobald sie erledigt ist
  • Notiere alles, auch Telefon- und Gesprächs-Notizen, in ein Planungsbuch
  • Archiviere das Buch – es bleibt ein wertvolles Zeitdokument!

Notieren, erledigen, abhaken 

Wie kannst du viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen? Sie kommen von allen Seiten – Meetings, Mails, Anrufe, eigene Ideen, Fristen. Aber vieles wird nach einem chaotischen System erledigt:

  • Was schnell erledigt werden kann, wird bevorzugt
  • Aufgaben, die Spaß bringen, werden vorgezogen
  • Dringende Aufgaben werden wichtigen Aufgaben vorgezogen

Hier setzt das Zeit-Management an. Doch warum empfiehlt Matthias Büttner Papier statt Smartphone? Ein Handy oder Tablet hat man ständig dabei, und es ist voller Ablenkungen und Infos. Grundsätzlich ist auch eine Notiz im Smartphone besser als keine Notiz.

Für das Zeit-Management auf einem Blatt Papier gibt es mehrere Gründe: 

• Mit Papier verlässt du die Welt der Elektronik und bekommst Abstand, der zur Klarheit führt

• Handschrift verstärkt die Gewohnheit, vieles aufzuschreiben

• Geschriebenes bleibt länger präsent und verbindlicher als getippte Worte

Sobald eine Aufgabe erledigt ist, solltest du sie abhaken oder durchstreichen. Je intensiver du diesen Augenblick erlebst und genießen kannst, desto größer die Motivation für die Zukunft.

Ganz wichtig ist auch das Papierformat: DIN A4 ist gut für Meetings, DIN A5 ist sehr beliebt, A6 für die kleine Tasche und das Format DIN A5 Quer liegt platzsparend vor der Tastatur. 

 

Über Matthias Büttner

Der Autor wurde 1964 bei Lübeck geboren und studierte nach einer Banklehre in Saarbrücken. Danach berufliche Stationen in Marketing und Consulting.

Noch bevor das Internet uns allen zugängig war, suchte Büttner nach schriftlichen Verfahren zur Planung des privaten und Berufslebens. Schon im Studium entstand die Idee, Notizhefte mit einem Federmechanismus in eine Hülle zu klemmen. Das führte 2006 zu dem X47-Terminplaner und der Schwesterfirma X17.

2008 erschien die erste Auflage des Buches „Zeit optimal nutzen“ von Matthias Büttner. 2015 entwickelte Büttner das Konzept und Buch der „Die 5×3 Methode“, gefolgt von weiteren Titeln wie 

  • „Die ICH-Strategie – Wo will ich hin“
  • „Das ICH-Management – Wie erreiche ich meine Ziele?“
  • „Die THINK!-Methode – Die Chance zur Änderung Ihres Verhaltens“.

 

Weitere Infos:

www.5×3-methode.com

www.x17.de

www.x47.com

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Filofax Hersteller

Alles außer Filofax

Neben Filofax, dem Pionier und Marktführer der Zeitplanung auf Papier, tummeln sich noch mehrere Marken in diesem Markt. Wie stehen sie heute so da?

Diese Anbieter sind:

  • Chronoplan 
  • Helfrecht
  • Succes
  • Tempus
  • Time/system

    Ein Chronoplan Midi – noch fast wie aus dem Paket
  • Die halten noch lange

Chronoplan wurde von der heutigen Avery Zweckform entwickelt, einem Anbieter von Etiketten und Formularbüchern. Das Unternehmen bietet heute Terminplaner in zwei Größen, Einlagen sowie mehrere Kalender an.

  • Die mit den markanten Ecken

Helfrecht hat sich auf Schulungen und Seminare für Unternehmen spezialisiert. Aus den Trainings wurde ein Panungssystem abgeleitet, dessen Formulare in Ringbücher mit 115 x 168 mm passen. Die Ringbücher, erkennbar an einer abgerundeten Ecke, wirken wie eine Zugabe zu den Schulungen. Daneben wird auch ein Buchkalender in A5 angeboten.

  • Zeitplaner aus den Niederlanden

Succes wurde 1928 in den Niederlanden gegründet und verlegte mit dem „Succes Magazin“ das erste Wirtschaftsmagazin des Landes. 1932 folgten die Succes Kalender. Heute liefert Succes nicht nur Ringbücher und Kalender, sondern auch Lederwaren und Taschen. Die Ringbücher gibt’s in vier Formaten, dazu Einlagen und Formblätter. Das Format Senior misst 95 x 150 mm und weicht damit von der Größe des Filofax Personal ab.

  • Stark im Consulting

Tempus hat eine eigene Akademie und das Consulting zur Zeitplanung aufgebaut, dazu kommen Ringbücher und Formulare für A5 und das eigene „Westentaschenformat“ mit einer Papiergröße von 8,6 x 14,5 cm.

  • Die für den Manager

Time/system wurde 1981 in Dänemark gegründet. Das A5-Ringbuch war lange Statussymbol für leitende Angestellte. Heute sind Ringbücher in A5 und dem eigenen Format Compact im Programm, das in Größe und Lochung aber vom Quasi-Standard des Filofax Personal abweicht. Seit den 80er Jahren bietet Time/system auch Schulungen fürs Zeitmanagement an, das dem Jahresinhalt für die Ringbücher entspricht.

 

Weitere Infos

 

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Filofax Hersteller

Statt Filofax: Ein „Big Boss Man“ von Chronoplan

Das Angebot an hochwertigen Organisern wird immer dünner. Im Handel ist Filofax am häufigsten anzutreffen, andere Marken sind nur noch online erhältlich. Schauen wir uns einmal dieses Ringbuch von Chronoplan an.

Der Chronoplan Midi (l.)  im Größenvergleich mit einem Filofax Winchester

Größer als ein Filofax

Gestern kam das Paket an. Drinnen ein Chronoplan Terminplaner Midi aus schwarzem Vollrindleder, Bestellnummer 50174. Erster Eindruck: Das Leder fühlt sich angenehm an, die Verarbeitung wirkt solide.

Zur Ausstattung des Chronoplan gehören Einsteckfächer, zwei Stiftschlaufen und ein Druckbleistift der Edelmarke Faber-Castell. Gefüllt ist der Chronoplan mit Notizpapier, zwei Registern, Tageslineal und einem Formularpaket.

Kalenderblätter wurden nicht mitgeliefert – aber wer führt seinen Terminkalender noch auf Papier? Klar: Es gibt eine Alarmfunktion, und wiederkehrende Termine müssen nicht neu eingetragen werden.

Die Ringe haben einen Durchmesser von 25 mm. Sie sind wieder rund, nachdem der D-Ring von Chronoplan nicht wirklich praktisch war. Die aktuellen Ringe sind auch nicht in der Mitte des Organisers angebracht, sondern nach rechts versetzt. Das bedeutet: Dieses Zeitplanbuch ist deutlich größer als ein Filofax, und es passt auch viel mehr rein.

Geöffnet liegt der Chronoplan Midi vollkommen flach auf einer Unterlage auf. Die Ringe passen superpräzise ineinander und lassen das Vertrauen aufkommen, dass sie noch lange halten.

Ein Fazit

Als Filofax auf der Höhe des Erfolges war, wollte ich keine andere Marke kaufen. Aber die Zeiten ändern sich. Denn darauf kommt es an:

  • Qualität des Materials
  • Verarbeitung
  • Zuverlässigkeit der Ringmechanik

Ich besitze jetzt vier Zeitplaner von Chronoplan, und ich finde, der ist die bessere Wahl als das Original.

Zum Hersteller

Das Zeitplansystem Chronoplan entstand 1991 bei Zweckform aus Oberbayern. 1946 gegründet, begann Zweckform mit Formularbüchern und erfand 1954 den Quittungsblock, von dem noch heute Millionen verkauft werden. 

Nach dem Erfolg in Deutschland begannen die weltweiten Geschäfte. Seit 1987 vertreibt Zweckform auch die Post-It Haftnotizen von 3M. Anfang 1999 ging Zweckform in dem US-Konzern Avery Dennison auf. Der wiederum wurde von Stan Avery gegründet, der 1935 in New York die Selbstklebe-Etiketten erfand. 

2013 wurde die Sparte der Avery Büroprodukte an die kanadische CCL Industries aus Toronto verkauft, die mit über 21.000 Mitarbeitern einen Weltumsatz von über 3,5 Milliarden Euro erzielt.

Weitere Infos: www.avery-zweckform.com

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Hersteller Traveler's Notebook

Statt Filofax: Das Traveler’s Notebook

Ein Traveler’s Notebook von Midori aus Japan. Foto (1): Traveler’s Company

Ein Traveler’s Notebook ist eine Hülle für Notizbücher und Zubehör. Der Einband besteht zumeist aus Leder, angeboten werden auch andere Materialen. Die Notizhefte werden mit Elastikbändern oder Metallklemmen in der Hülle befestigt.

Das Traveler’s Notebook ist eine Alternative zu einem Ringbuch wie dem Filofax – nicht so dick und vor allem sind beide Seiten mühelos zu beschritten, da die Ringmechanik fehlt und der schreibenden Hand nicht im Weg ist.

Den Einband gibt es in mehreren Größen und Farben:

  • A5 für komfortables Schreiben und genug Platz für Skizzen und Zubehör
  • A6 oder so groß wie ein Reisepass eignet sich ideal zum Mitnehmen in der Hosentasche
  • Hochformat wie der Hobonichi Weeks

In die Hülle kannst du beliebig ein oder mehrere Notizbücher packen, und du hast auch einige Auswahl beim Papier: Unbedruckt, liniert, kariert oder punktkariert (dotted), außerdem weich und glatt oder Kraft- oder Skizzenpapier zum Zeichnen. Kalender sind im Tages-, Wochen- oder Monatslayout erhältlich und lassen sich mit Notizheften deiner Wahl kombinieren.

Als Zubehör erhältst du

  • Stiftschlaufen zum Einkleben, obwohl ein Stift auch hinter die Bänder geklemmt werden kann
  • Hüllen für Visitenkarten, Briefmarken oder Fotos, Quittungen und anderen Kleinkram
  • Wenn du viel und gerne schreibst, kannst du die vollen Notizhefte sammeln und archivieren, dafür gibt es Ordner und Boxen.

Einer der ersten Anbieter der Traveler’s Notebooks war Midori aus Japan, ein führender Papier-Hersteller des Landes.

  • 1950: Midori wird gegründet und bietet Schreibpapier und Umschläge an
  • 2006: Das erste Traveler’s Notebook von Midori mit fünf Notizbüchern als Einlage
  • 2009: Ein Traveler’s Notebook in der Größe des Reisepasses
  • 2011: Midori eröffnet erste Ladengeschäfte in Japan
  • 2015: Midori gründet die Marke Traveler’s Company

Weitere Infos: https://www.travelers-company.com

https://www.midori-japan.co.jp/md/en/

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