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Kreatives Schreiben Methoden

Nichts mehr vergessen

So viele Einfälle und Ideen gehen einfach unter, solange sie nur in deinem Kopf sind. Vielleicht sollte ich dir von einer Gründerin aus meinem Umfeld erzählen. Sie brachte die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Business mit: Fundiertes Wissen, seriöses Auftreten und soziale Kompetenz. 

Fast täglich führte sie Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern, es ging um tolle gemeinsame Projekte, und sie stieß mit ihrem Schwung und Können auf Begeisterung.

Nur: Sie hielt keine der Besprechungen schriftlich fest. Eine simple Notiz auf einem Blatt Papier hätte genügt: Mit wem über was gesprochen, und wie verblieben?

Ohne schriftliche Basis betrieb sie ihr Business wie Vollgas im Leerlauf. Die Frau verlor die Übersicht, setzte kaum neue Projekte um, hielt sich mit kleinen Dingen über Wasser, da eine Grundlage für langfristige und lukrative Geschäfte nicht vorhanden war.

Was kannst du gegen das Vergessen tun?

  • Du schreibst, was dir einfällt, in ein Notizbuch mit leeren Seiten
  • Du kaufst ein strukturiertes Notizbuch mit festen Rubriken, die täglich auszufüllen sind
  • Du erstellst ein Bullet Journal als Kalender, Notizbuch oder Ideen-Pool

Ganz wichtig: Du bist nicht in der Schule, wo Rechtschreibung und Stil benotet werden. Du schreibst nur für dich selbst, also feile nicht zu pedantisch lange an der perfekten Formuierung.

Mit dem Schreiben bist du auch kein exotischer Spinner: Seit das private Schreiben in Mode gekommen ist, stiegen die Verkäufe herkömmlicher Schreibwaren spürbar an. Allein in den USA wurde 2018 ein Zuwachs von 18 % bei Notizbüchern gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Oder lieber digital?

Und jetzt die Grundsatzfrage: Mit Stift und Papier oder am Computer? Einen PC, ein Tablet oder Smartphone hat fast jeder, und Papierwaren gibt’s für wenig Geld. Daran liegt es also nicht.

Jeder sollte jeder selbst entscheiden, da beides seine Vorteile bietet. Wer mit der Hand schreibt, arbeitet konzentrierter. Wichtig ist, es überhaupt zu tun. Wer lieber ins Smartphone oder Tablet tippt, sollte dies ebenfalls tun. 

Hauptsache, du kommst zum Nachdenken – über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft. Der Rest ergibt sich.

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Kreatives Schreiben

Journaling – Was es dir bringt

Schreiben hilft dir privat weiter, im Geschäftsleben aber noch viel mehr. Weltberühmte Unternehmer, Künstler und Denker waren bekannt dafür, dass sie ständig ein Notizbuch dabei hatten. Damit konnten sie ihre Ideen aufschreiben und festhalten, bevor sie in Vergessenheit gerieten.

In jüngster Zeit taucht der Begriff des „Journaling“ immer häufiger auf, das ist nichts Anderes als der englische Begriff fürs Tagebuch. Was nicht sehr aufregend klingt, aber du kannst sehr viel daraus machen.

Im herkömmlichen Tagebuch wurde in fester Reihenfolge notiert, was man so erlebte. Beim Journaling hältst du Ziele, Wünsche, Werte und Schwächen auf Papier fest. Kurz: Vieles, was sonst nur in deinem Inneren existiert.

Was könntest du schreiben?

  • Du notierst alle Eindrücke und Ideen, die du den ganzen Tag über mitkriegst
  • Deine Wünsche: Was willst du lesen und verschenken, wohin verreisen, mit wem mal wieder telefonieren?
  • Wofür du in deinem Leben dankbar bist, was dir so richtig gut gelungen ist
  • Was willst du langfristig erreichen, was ist wirklich wichtig für dich?
  • Was hast du so alles verpennt? Um was solltest du dich mehr kümmern?

Mit Schreiben zur Klarheit

Am besten, du schreibst täglich. Was dir morgens so durch den Kopf geht, kannst du gleich nach dem Aufstehen zusammenfassen. Und zwar regelmäßig und auf mehreren Seiten.

Natürlich möchtest du jetzt wissen, was dir das tägliche Schreiben überhaupt bringt. Zumindest versprechen die Hersteller einzelner Notizbücher einen wahren inneren Segen.

Vielleicht bemerkst du an dir Folgendes:

  • Mit dem Schreiben kommst du zur Ruhe, konzentrierst dich auf Dinge, die für dich wichtig sind
  • Du ziehst dich für einen kurzen Moment aus deinem Alltag zurück
  • Was du schriftlich vor dir hast, ist nicht mehr flüchtig.

Klingt doch super, oder? Und: Der Aufwand ist minimal. Du brauchst nur ein Blatt Papier und ein paar Stifte. Und schon geht’s los. Dabei viel Freude und willkommen im Club!

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Notizbuch

Tipps zum Notizbuch kaufen

Hier findest du einige Merkmale, nach denen sich Notizbücher unterscheiden. Überlege dir, welche davon wichtig für dich sind.

  • Stiftschlaufe

Ein wichtiges Merkmal ist die Stiftschlaufe am hinteren Umschlag. Wenn dein Notizbuch keine hat, kannst du sie sogar nachkaufen und einkleben. Kostet aber mehrere Euro, was oft in keinem Verhältnis zum Preis des Notizbuchs steht.

  • Layout, Lineatur

Du kriegst Notizpapier in mehren Lineaturen: liniert, kariert, blanko oder punktkariert (dotted). Achte darauf, dass es wirklich nur Hilfslinien sind, also nicht zu stark gedruckt oder in einem dezenten Grauton gehalten.

  • Innendruck

Dein Notizpapier kann gänzlich unbedruckt oder mit Seitenzahlen bedruckt sein, was ganz praktisch für ein eigenes Inhaltsverzeichnis ist. Ein Coaching-Notizbuch ist sogar durchgehend mit Fragen oder Zitaten bedruckt. Der Besitzer soll diese Seiten ausfüllen, um sich über Wünsche, Ziele oder ähnliches klar zu werden.

  • Perforation

Sehr praktisch sind perforierte Notizblätter, die herausgetrennt, weitergegeben oder gescannt werden können. Bei Worknotes sind alle Seiten perforiert, bei Leuchtturm 1917 nur einige im hinteren Teil. Recht verbreitet sind auch abreißbare Ecken, die den Stand des Jahres markieren.

  • Ausstattung

Standard sind ein Gummiband, die Froschtasche am hinteren Umschlag oder ein bis zwei Lesebändchen. Einige Hersteller wie Weekview fügen ihren Kalendern auch noch Sticker und Aufkleber bei, mit denen man Termine oder wichtige Aufgaben markieren kann. Es gibt auch Etiketten zum Aufkleben, um die Archivierung zu erleichtern.

  • Der Preis

Für ein solides Notizbuch solltest du 10 bis 20 Euro ausgeben, abhängig vom Papierformat. Natürlich gibt es viel günstigere Angebote, meistens hergestellt in Fernost und entsprechend sind Optik, Material und Verarbeitung. Bei diesen Produkten siehst du schon auf den ersten Blick, dass sie nichts Besonders sein können. Sehr preisgünstig sind auch Schulhefte in den gängigen Formaten. Aber: Auch die haben schon zahlreichen Autoren und Gründern zu viel Erfolg verholfen. 

Dein Notizbuch: Darauf kommt’s an

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Notizbuch

Ein Notizbuch kaufen: Darauf kommt es an

Ein Notizbuch ist wirklich nichts Besonderes. Stimmt, das Angebot ist riesig. Hier liest du, wie du eines findest, das gut zu dir passt.

Eins vorweg: Da du dein Notizbuch sehr häufig in die Hand nehmen wirst, solltest du dich für ein hochwertiges Produkt mit guter Ausstattung entscheiden. Daran hast du von Anfang an viel Freude, aber auch, wenn du es nach Jahren mal wieder in die Hand nimmst.

  • Format
    DIN-A4 mit 21 x 29,7 cm ist die Standardgröße im Büro, in dieser Größe kriegst du auch Notizbücher. Sie passen gut auf den Schreibtisch und gerade so in den Rucksack oder die Laptop-Tasche. Nur halb so groß ist das Format A5, und die Hälfte davon ist DIN-A6, die Größe des klassischen Notizbuches.
  • Papierstärke
    Fürs Schreibgefühl entscheidend ist die Dicke des Papiers. Man hat sich darauf geeignet, die Stärke in Gramm pro Quadratmeter anzugeben. Hersteller wie Moleskine verwenden Papier mit 70 g/qm, was einigen Käufern jedoch zu dünn erscheint. Am oberen Ende liegen Papiere mit 100 g/qm, die von Worknotes und anderen Herstellern angeboten werden.
  • PapierqualitätDie Stärke eines Papiers hat nichts mit dessen Qualität zu tun. So verwenden die hochwertigsten Bibeln extremes Dünndruckpapier, aber das von höchster Qualität. Für den privaten Schreiber sind andere Dinge wichtig: Dazu gehört die Farbe: Statt in reinem Weiß werden auch Notizbücher mit Papier in Chamois oder Elfenbein angeboten. Wenn du mit einem Füller schreibst, sollten sich deine Notizen nicht auf der Rückseite des Blattes durchscheinen.
  • Einband
    Ein Notizbuch kann aus Kunststoff oder Leder sein, es fühlt sich fest oder weich an, oder es ist ein Hardcover, gebunden in Leinen. Statt eines festen Rückens gibt es auch die Ring- oder Spiralbindung, mit der ein Notizbuch oder Kalender besonders flach auf einer Oberfläche liegt.

Dein Notizbuch: Noch mehr Details

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Methoden Notizbuch Termine

Wie dir ein Bullet Journal hilft


Ein Bullet Journal verspricht sehr viel, aber kann es das auch wirklich halten? Geht es nach dem Designer Ryder Carroll, der diese Art von Notizbuch erfand, ermöglicht ein Bullet Journal deine Zeitplanung und kombiniert sie mit Erinnerungen, Listen und Ideen. 

Das Wort setzt sich zusammen aus „Bullet“, das ist ein Gliederungspunkt in einer Liste, und „Journal“, der aktuelle Begriff für ein Tagebuch oder eine schriftliche Sammlung von Inhalten. Von den Anwendern wird auch gerne die Abkürzung „BuJo“ verwendet.

Für ein Bullet Journal brauchst du nur ein leeres Notizbuch, am besten in DIN A5, mehrere Stifte und ein Lineal. Du kriegst aber auch halbfertige Bullet Journals zu kaufen, auch sie haben zumeist das gleiche, bewährte Format.

Und nun überlegst du dir, was dein Bullet Journal alles enthalten sollte. Vielleicht einen Terminkalender, ein paar Fotos, Listen für den nächsten Urlaub oder deine nächsten Bücher. Du siehst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, dein Bullet Journal wird ganz individuell und einmalig.

Aber es braucht auch eine Struktur. Dazu solltest du die Seiten nummerieren. Halte die ersten Seiten des Notizbuches frei für ein Inhaltsverzeichnis. Dort trägst du ein, was in deinem Buch drinsteht. Du kannst auch Symbole verwenden, wie für wichtige, erledigte oder aufgeschobene Dinge oder einen Termin.

Eine ganz wichtige Seite ist der „Future Log“, eine Sammlung von Einträgen über künftige Ereignisse und Aufgaben. Hier alles reinschreiben, was die Zukunft dir bringen könnte, geordnet wird später. Genauso verfährst du mit dem „Monthly Log“ und „Daily Log“.

Und hier die Nachteile des Bullet Journal: 

  • Du musst die Struktur selbst erfinden und gestalten. Für ein Zeitplanbuch findest du Kalender mit vielen Einteilungen, wie ein Monat, eine Woche oder ein Tag auf einer oder zwei Seiten. Dazu kriegst du jede Menge Blätter mit oder ohne Lineatur, Formblätter oder Register. Im Bullet Journal musst du deine Kalender selbst gestalten, mit Stiften in mehreren Farben und einem Lineal. Das muss nicht unbedingt besser werden als ein fertig gekaufter Jahreskalender.
  • Und was passiert, wenn du eine Liste abgearbeitet hast? Im Notizbuch bleibt eine Seite mit durchgestrichenen Worten, beim Zeitplaner wirfst du diese Liste einfach weg, sie stört dich nie wieder.
  • Wie hilfst du dir, wenn du immer mehr geschrieben hast, aber du weißt nicht mehr, wohin mit all den Notizen? Ein zweites Notizbuch eröffnen? Ganz von vorne beginnen? Ein Zeitplaner ist hier viel flexibler.

Das Fazit: Ein Bullet Journal bringt dir nicht viel mehr als ein herkömmlicher Zeitplaner. Den kannst du auch individuell bestücken, aber er bietet mehr Optionen, sobald du immer mehr notiert hast.

Ein Lesetipp: Das Buch von Ryder Carroll heißt Die Bullet-Journal-Methode: Verstehe deine Vergangenheit, ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft“. Du kannst es hier bestellen:

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Methoden

Mindmapping: Deine Gedanken als Bild

Mindmapping ist eine visuelle Methode, um den Zusammenhang von Gedanken und Ideen zu einem zentralen Thema abzubilden. Das Verfahren kann an der Schule oder Universität, im Arbeitsalltag oder privaten Bereich angewandt werden.

Mindmapping basiert auf Studien der Gehirnforschung in den 1970ern und wurde von den britischen Psychologen Tony Buzan und Peter Russell entwickelt. Ergiebige Einsatzgebiete des Mindmapping sind Planung und Strategie, Problemanalysen oder die Vorbereitung von Präsentationen und Referaten.

Eine fertig ausgearbeitete Mindmap ähnelt einem Baum. Der Stamm entspricht dem zentralen Thema, von dem mehrere Äste abzweigen, die Unterbegriffe um das zentrale Thema. Von diesen Ästen können weitere Zweige abgehen, bestehend aus Schlüsselworten oder Teilaufgaben eines Gesamtprojektes. Die Mindmap wird also vom Großen zum Kleinen oder vom Allgemeinen zum Detail gezeichnet.

Um eine Mindmap zu zeichen, benötigt man mehrere Stifte und ein Blatt Papier, am häufigsten in DIN A4. Natürlich kann man auch ein Flipchart oder Apps für einen Computer oder Tablet verwenden.

Es hat sich bewährt, für die Beschriftung nur Verben, Substantive oder Adjektive zu verwenden, nicht aber Füllwörter und ganze Sätze. Beim Schreiben darf man festhalten, was einem gerade in den Sinn kommt. Hauptsache, eine Idee wird festgehalten. Wegstreichen kann man sie später immer noch, aber auch mit anderen Ästen verknüpfen oder in den Vordergrund stellen.

Wer will, kann die Gedankenflut mit verschiedenen Farben differenzieren. Erst später werden die Informationen und Ideen sortiert, gestrichen oder priorisiert. Eine Mindmap kannst du so lange umgestalten, bis du mit der endgültigen Form zufrieden bist.

Das Tolle am Mindmapping ist die Freisetzung der eigenen Kreativität. Schreib einfach alles auf, und du wirst sehen, wie du dich von von starren Denkprozessen entfernst. Du musst keine Regeln einhalten, sondern einfach nur festhalten, was wichtig sein könnte.

Was so einfach und intuitiv klingt, hat einen streng wissenschaftlichen Hintergrund. Der britische Psychologe Tony Buzan führte das Mindmapping in den 1970er Jahren ein. Es beruht auf der Erkenntnis, dass Kreativität kein linearer Prozess ist, sondern eher sprunghaft mehrere Gedanken verknüpft oder austauscht. 

Mindmaps sind jedoch keine Universalwaffe für alle Aufgaben, vor allem bei zu komplexen Themen, die damit zu stark verkürzt oder vereinfacht würden.

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Methoden

Eisenhower oder Getting Things Done

In der Literatur über effizientes Zeit-Management dürfen zwei Methoden nicht fehlen:

  • Getting Things Done
  • Das Eisenhower Prinzip

Beiden ist gemeinsam, dass sie vor dem Einzug der Computer entwickelt wurden. Das heißt: Den Autoren war die Kommunikation mit E-Mail und Videokonferenz noch nicht bekannt. Beide gehen davon aus, dass die gesamte Büroarbeit mit Papier erledigt wird. Auch die Zeitersparnis durch das Telefon war damals noch kein gängiger Standard.

Trotzdem kann man von beiden Methoden etwas lernen, darunter die Einordnung von Aufgaben nach Wichtigkeit und Eile (Eisenhower) oder die schnelle Erledigung von kurzen Aufgaben (Getting Things Done).

Hier die beiden Methoden in Kürze:

Getting Things Done (GTD) stammt von dem amerikanischen Autor und Coach David Allen (geb. 1945). Schon das Grundprinzip zeigt die Schwäche in der heutigen Zeit:

  • Sammele alles an einem Ort, was wichtig werden könnte, und entscheide, ob du etwas damit tun musst oder willst. Sehr schwierig an einem Arbeitsplatz, an dem rund um die Uhr E-Mails einlaufen oder wo das Telefon keine Ruhe gibt.
  • Führe mehrere Listen mit Aufgaben und Projekten, die besonders wichtig sind. Klingt gut, aber wie geht man mit Telefon und Kundenanfragen um?
  • Ihre Gültigkeit hat vielleicht nur die 2-Minuten-Regel behalten: Dauert etwas weniger als 2 Minuten, dann erledige es sofort.

Und nun zu Dwight D. Eisenhower (1890 – 1969), General der US Army und 34. Präsident der USA. Er unterteilte alles, was zu erledigen war, nach zwei Kriterien: Dringend oder wichtig, und in welcher Kombination?

  • Was dringend und wichtig ist, ist sofort zu erledigen. Punkt. Vielleicht am besten morgens, solange man aufmerksam und frisch ist.
  • Wichtig und nicht dringend lässt sich auf einen späteren Termin legen oder aufschieben.
  • Dringend, aber nicht wichtig. Als General und Präsident konnte Eisenhower diese Dinge delegieren. Wenn du das nicht kannst, solltest du diese Aufgaben zusammenfassen und an einem Stück durcharbeiten.
  • Nicht wichtig, nicht dringend. Diese Aufgaben darfst du getrost abhaken oder vergessen.

Zu seinen Aufgaben soll Eisenhower selbst gesagt haben: „Die dringenden Dinge sind selten wichtig, und die wichtigen Dinge sind selten dringend.“

Zusammengefasst:

– Wichtig und dringend – Sofort erledigen!

– Wichtig, aber nicht dringend – Im Auge behalten

– Dringend, aber nicht wichtig – Sammeln und an einem Stück erledigen

– Nicht wichtig, nicht dringend – Vergessen.

Und dann noch einmal die Regel von GTD: „Dauert etwas weniger als 2 Minuten, dann erledige es sofort.

 

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Filofax Hersteller

Die Filofax Story

Tempo steht fürs Papiertaschentuch, und Filofax steht fürs Zeitplanbuch. In den 80er und 90er Jahren galt der ledergebundene Ringordner als Standard im Geschäftsleben, allen voran Filofax und der dänische Hersteller Time/system.

Filofax prägte so sehr die Branche, dass ungezählte Nachahmer ihre Ringbücher im Format Personal des Filofax mit 95 x 171 mm anboten, während Time/system vor allem auf das deutsche A5-Format setzte.

Durch die Ringmechanik sind der Filofax und andere Zeitplanbücher extrem flexibel. Man kann seinen Inhalt zusammenstellen, wie es gerade passt, oder auch auf mehrere Bücher verteilen. Was erledigt oder überholt ist, wird herausgenommen oder archiviert.

Und so entwickelte sich Filofax:

Um 1910: Der Amerikaner John C. Parker erfindet einen Ringordner mit sechsfacher Lochung für technische Datenblätter

1912: Gründung von Lefax in Philadelphia, zusammengesetzt aus „Leafs“ und „Facts“ („Blätter“ und „Fakten“)

1919: Der englische Colonel Disney übernimmt die Idee aus den USA und gründet in London die Norman & Hill, Ltd.

1921: Norman & Hill bietet ledergebundene Zeitplaner als „File of Facts“ an

1930: Die Marke Filofax wird als Warenzeichen eingetragen

1940: Norman & Hill wird ausgebombt. Die Sekretärin Grace Scurr kann mit den Aufzeichnungen aus ihrem Filofax den Betrieb wieder herstellen

1976: Norman & Hill wird in Filofax, Ltd umbenannt

1987: Filofax geht an die Börse

1990: Übernahme durch den Tranwood Consortium Fund, Gründung der Filofax Group

1994: Filofax kauft den amerikanischen Hersteller Lefax, dessen Produkte Vorbild waren und lange in Lizenz angeboten wurden

1998: Feindliche Übernahme durch das US-Unternehmen DayRunner

2000: Schließung der Produktion in Großbritannien

2001: Verkauf an den schottischen Kalenderhersteller Letts, daraus entsteht die „Letts Filofax Group Ltd.“

2006: Die Letts Filofax Group Ltd.  fusioniert mit Blueline, einem kanadischen Unternehmen von 1917, zur FLB Group.

Heute: Weltweit sind 800 Mitarbeiter für die FLB Group tätig, davon 20 für die deutsche Niederlassung im Rhein-Main-Gebiet. Nach Angaben des Unternehmens werden im schottischen Dalkeith jährlich über 20 Millionen Zeitplanbücher und Kalender produziert.

Was der Filofax mit den Yuppies zu tun hatte, kannst du hier lesen

Weitere Infos:

www.filofax.de

https://timesystem.de

http://www.flbgroup.com

https://lettsoflondon.com

https://www.blueline.com

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Termine

Paperworld erst im April

Die Fachmesse Paperworld in Frankfurt findet vom 17. bis 20. April 2021 erstmals mit den Messen Ambiente und Christmasworld statt. Und zwar mit einem imposanten Namen: „International Consumer Goods Show – Special Edition“.

Neu in 2021 sind die erweiterten digitalen Angebote, die erstmalig und zeitgleich zur Präsenzmesse stattfinden. Wie die Messeleitung erwartet, kommen rund 85 Prozent der Aussteller aus dem Ausland. 

Weitere Infos: www.messefrankfurt.com

 

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Kalender Notizbuch

Turbulentes Jahresende

Für viele Kunden endete das Jahr 2020 in einem Chaos: Wer Notizbücher und Kalender für 2021 nicht im Fachhandel, sondern online kaufen wollte, erlebte mehrere Überraschungen.

  • Ein guter Plan 2021″ ist ausverkauft, erhältlich nur noch als zeitlose Version. Der Anbieter schließt aus, dass noch eine Auflage für 2021 nachgedruckt wird
  • Ständig Server-Ausfälle bei einem Anbieter von wirklich feinen Notizbüchern. Sehr schade, denn in diesen Tagen hätte man gute Geschäfte gemacht
  • Ein Wiener Anbieter von Notizbuchhüllen aus Leder bot sein gängigstes Produkt im Advent für die Hälfte des regulären Preises an

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