Kategorien
Methoden

Eisenhower oder Getting Things Done

In der Literatur über effizientes Zeit-Management dürfen zwei Methoden nicht fehlen:

  • Getting Things Done
  • Das Eisenhower Prinzip

Beiden ist gemeinsam, dass sie vor dem Einzug der Computer entwickelt wurden. Das heißt: Den Autoren war die Kommunikation mit E-Mail und Videokonferenz noch nicht bekannt. Beide gehen davon aus, dass die gesamte Büroarbeit mit Papier erledigt wird. Auch die Zeitersparnis durch das Telefon war damals noch kein gängiger Standard.

Trotzdem kann man von beiden Methoden etwas lernen, darunter die Einordnung von Aufgaben nach Wichtigkeit und Eile (Eisenhower) oder die schnelle Erledigung von kurzen Aufgaben (Getting Things Done).

Hier die beiden Methoden in Kürze:

Getting Things Done (GTD) stammt von dem amerikanischen Autor und Coach David Allen (geb. 1945). Schon das Grundprinzip zeigt die Schwäche in der heutigen Zeit:

  • Sammele alles an einem Ort, was wichtig werden könnte, und entscheide, ob du etwas damit tun musst oder willst. Sehr schwierig an einem Arbeitsplatz, an dem rund um die Uhr E-Mails einlaufen oder wo das Telefon keine Ruhe gibt.
  • Führe mehrere Listen mit Aufgaben und Projekten, die besonders wichtig sind. Klingt gut, aber wie geht man mit Telefon und Kundenanfragen um?
  • Ihre Gültigkeit hat vielleicht nur die 2-Minuten-Regel behalten: Dauert etwas weniger als 2 Minuten, dann erledige es sofort.

Und nun zu Dwight D. Eisenhower (1890 – 1969), General der US Army und 34. Präsident der USA. Er unterteilte alles, was zu erledigen war, nach zwei Kriterien: Dringend oder wichtig, und in welcher Kombination?

  • Was dringend und wichtig ist, ist sofort zu erledigen. Punkt. Vielleicht am besten morgens, solange man aufmerksam und frisch ist.
  • Wichtig und nicht dringend lässt sich auf einen späteren Termin legen oder aufschieben.
  • Dringend, aber nicht wichtig. Als General und Präsident konnte Eisenhower diese Dinge delegieren. Wenn du das nicht kannst, solltest du diese Aufgaben zusammenfassen und an einem Stück durcharbeiten.
  • Nicht wichtig, nicht dringend. Diese Aufgaben darfst du getrost abhaken oder vergessen.

Zu seinen Aufgaben soll Eisenhower selbst gesagt haben: „Die dringenden Dinge sind selten wichtig, und die wichtigen Dinge sind selten dringend.“

Zusammengefasst:

– Wichtig und dringend – Sofort erledigen!

– Wichtig, aber nicht dringend – Im Auge behalten

– Dringend, aber nicht wichtig – Sammeln und an einem Stück erledigen

– Nicht wichtig, nicht dringend – Vergessen.

Und dann noch einmal die Regel von GTD: „Dauert etwas weniger als 2 Minuten, dann erledige es sofort.

 

Zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.